Sankt Augustin, 29. April 2013 – 5 Millionen Ãœbernachtungsgäste 2012 in Berlin, doppelt soviel wie vor zehn Jahren. Jetzt möchte die Stadt seine Gäste ihr Reiseziel mitfinanzieren lassen. Ab Juli müssen Touristen – Geschäftsreisende sind ausgenommen – die „City Tax“ bezahlen, einen Aufschlag von fünf Prozent auf die Netto-Ãœbernachtungs-Rechnung. Das gilt auch für die Unterbringung in Pensionen, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen. Die Hälfte der von der Steuer erwarteten 25 Millionen Euro im Jahr hat der Berliner Senat für die Förderung der Kultur und der touristischen Infrastruktur vorgesehen.“Das kritisieren wir“, so Christina Olboeter-Zorn, Präsidentin des Ferienhausverbands VDFA. In Hamburg und Köln hat sich diese Art der Steuer bereits etabliert und Kurtaxe wird ebenfalls in vielen Regionen gezahlt. „Wir sind nicht gegen Maßnahmen, die für den Tourismus positiv sind“, betont Olboeter-Zorn. Wenn die Einnahmen auch für diese Zwecke verwendet werden. Denn natürlich wird eine Verteuerung Menschen davon abhalten, nach Berlin zu kommen. Dies gilt es durch andere Möglichkeiten, Verbesserungen in touristischen Leistungen, zu kompensieren. Nur die Hälfte der geschätzten Einnahmen durch eine „Bettensteuer“ zur Förderung der Kultur und touristischen Infrastruktur einzusetzen ist eindeutig zu gering. Auch muss klar gesagt werden, für welche Maßnahmen die Einnahmen eingesetzt werden sollen. Urlauber sollten einen Sinn in einer solchen Steuer erkennen, dann lasse sie sich auch eher erklären.
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