Betriebliches Gesundheitsmanagement zahlt sich für alle Beteiligten aus

Betriebliches Gesundheitsmanagement  zahlt sich für alle Beteiligten aus

„Motivierte und kompetente Mitarbeiter sind also wettbewerbsentscheidend“, meint Dagmar Deckstein in einer Serie der Süddeutschen Zeitung über ‚Die Zukunft der Arbeit’. „Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Gesundheit der Mitarbeiter“, betont Andreas Tafel, Geschäftsführer eines Spezialisten für Forderungsmanagement im niedersächsischen Sumte. „Deshalb haben wir bei Apontas bereits 2009 die ersten Schritte zur Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) eingeleitet“.
Das mittelständische Unternehmen liefert den Beweis dafür, dass man Gesundheit zwar nicht per Stellenbeschreibung oder Dienstanweisung ‚verordnen’, aber durch kluges Management nachhaltig fördern kann. Dazu Gabriele Schüler, als Leiterin Human Ressources für das Gesundheitsprogramm bei Apontas verantwortlich: „Wir möchten unsere Mitarbeiter unterstützen und schützen, schließlich machen sie Tag für Tag einen guten Job und engagieren sich für ‚ihr’ Unternehmen.“ Andreas Tafel ergänzt: „Wer fit und gesund ist, kann die Anforderungen des beruflichen Alltags einfach besser meistern. Deshalb ist Gesundheitsmanagement ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Damit möchten wir gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz vorbeugen und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig verbessern.“

Strategie und Strukturen sind gefragt
Auch wenn für das Betriebliche Gesundheitsmanagement bisher keine etablierten Normen und Standards existieren, funktioniert es nicht ohne einen ganzheitlichen Ansatz und klar definierte Prozesse. Es sind Strukturen zu schaffen, die sich an den strategischen Zielen des Unternehmens orientieren: Arbeitskreise oder Projektgruppen müssen Feinziele festlegen, geeignete Maßnahmen planen und umsetzen. Evaluation und ständige Verbesserungen sind dann die nächsten Schritte. Natürlich steht und fällt der Erfolg einer solchen Initiative mit der Akzeptanz der Mitarbeiter. Wichtige Vorstufe des Apontas-Gesundheitsmanagements war deshalb eine ausführliche Mitarbeiterbefragung im Rahmen eines Gesundheitstages.

Planen und Umsetzen
Bereits Anfang 2010 stand die ausführliche Vorstellung des ausgearbeiteten Programms auf dem Plan – mit Schnupperangeboten wie Blutzuckermessung oder Bestimmung des Stresspegels. Im Mai folgten erste Angebote für eine ‚Aktive Minipause’. Passend zur dunklen Jahreszeit startete im November die zweite Phase des Programms mit Rücken-, Schulter- und Nackentraining, Entspannung und Stressabbau sowie mobiler Massage.

Umfrage unterstreicht Bedeutung des
betrieblichen Gesundheitsmanagements
„Ohne die optimale Nutzung und Förderung des Leistungspotenzials der Mitarbeiter wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, sich am Markt zu behaupten“, lautet das Fazit einer aktuellen Studie der B.A.D GmbH in Bonn. „Diese Botschaft ist auch bei uns angekommen und bestens verstanden worden“, resümiert Apontas-Geschäftsführer Andreas Tafel: „Zur Zeit sind daher weitere wichtige Bausteine in der praktischen Umsetzung.“

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