In vielen Haushalten wird das Geld knapp, wenn der Hauptverdiener seine Arbeit für längere Zeit nicht ausüben kann. So beträgt das Monatsnettoeinkommen statistisch gesehen im Durchschnitt circa 1.750 Euro. Wer bei diesem Verdienst länger als 42 Tage krank ist, erhält nur noch Krankengeld in Höhe von 1.380 Euro – also fast 25 Prozent weniger als das monatliche Nettoeinkommen. Der Gelbe Schein bedeutet in diesem Fall ein Loch in der Kasse von 370 Euro im Monat! Dabei stehen viel mehr Haushalte vor diesem Dilemma, als vielfach angenommen: Jährlich erkranken weit über eine Million Menschen schwer, verursacht etwa durch Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das Alter der Betroffenen spielt dabei keine Rolle. So können auch junge Menschen infolge von Unfällen schnell in eine finanzielle Notlage rutschen. Es kommt jedes Jahr zu einer großen Anzahl neu diagnostizierter Arbeitsunfähigkeitsfälle, und damit geraten sehr viele Haushalte unverschuldet in eine finanzielle Schieflage.
Vorsorge kann Engpässe überbrücken
Für derartige Situationen existiert eine neue, für Arbeitnehmer kostenlose Vorsorgeleistung: Die betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung (betriebliche AU) füllt die Einkommenslücke im Fall einer längeren Arbeitsunfähigkeit nach Ende der gesetzlichen Lohnfortzahlung auf und sichert den gewohnten Lebensstandard. Ergänzt wird diese Geldleistung durch Assistancen. Unter anderem für diese wichtigen Bausteine wurde die neue Vorsorgeleistung in kurzer Zeit bereits zweimal ausgezeichnet: von der Zeitschrift Focus Money als Produkt des Monats September 2016 und mit dem Goldenen Bullen vom Finanzen Verlag als Vorsorgeprodukt des Jahres 2017. Diese Würdigungen unterstreichen die Notwendigkeit einer Absicherung der Einkommenslücke bei längerer Krankheit und zeigen, dass ein Bedarf vorhanden ist. Damit für Arbeitnehmer keine zusätzlichen Lasten entstehen, ist die betriebliche AU als betriebliche Leistung gestaltet. Damit ist sichergestellt, dass die gesamte Belegschaft eines Unternehmens gleichermaßen profitieren kann.
Kostenlos für Arbeitnehmer
Die betriebliche AU ist eine Versicherung für Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter im Krankheitsfall nicht im Regen stehen lassen möchten. Das jeweilige Unternehmen übernimmt die Beiträge, und der Arbeitnehmer muss nur den geldwerten Vorteil versteuern. Die Jury des Goldenen Bullen betont daher in ihrer Begründung: „Die betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung bietet einen hohen Nutzen vor allem für ältere Arbeitnehmer, für die ein privater Schutz kostspielig und schwer erreichbar ist.“ Einen wichtigen Bestandteil der Leistungen bilden Zusatzleistungen, sogenannte Assistancen. Diese unterstützen die Genesung des Arbeitnehmers bereits ab dem ersten Tag der Krankheit und beinhalten beispielsweise eine telefonische Hotline mit medizinisch geschultem Fachpersonal, das Diagnosen erläutert oder eine ärztliche Zweitmeinung vermittelt.
Attraktives Angebot für die Betriebe
Die betriebliche AU lässt sich von fast allen Unternehmen in Deutschland problemlos umsetzen, sie ist vom Zweimannbetrieb bis zum Großkonzern nutzbar. Das gilt auch deshalb, weil das Angebot fast kostenneutral ist; der Monatsbeitrag für alle Mitarbeiter liegt in der Regel bei nur 0,5 Prozent der monatlichen Lohnsumme. Die Belastungen für die Arbeitgeber halten sich damit in engen Grenzen und auch kleine Firmen können ihren Beschäftigten ein attraktives Produkt anbieten. Auch die Umsetzung gestaltet sich denkbar problemlos; so werden die Beschäftigten im Rahmen eines Gruppenversicherungsvertrages en bloc versichert. Zudem sind die Beiträge alters- und geschlechtsneutral und es müssen von den Arbeitnehmern keine Gesundheitsfragen beantwortet werden.