Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die Wahlbeteiligung gegenüber der Wahl vor fünf Jahren deutlich angestiegen: 51,2 Prozent der knapp zwei Millionen Wahlberechtigten gaben am Sonntag ihre Stimme ab. 2006 hatte die Wahlbeteiligung noch mit 44,4 Prozent ein historisches Tief erreicht. Als Gründe für die gute Beteiligung wurden die Ereignisse in Japan und die daraufhin aufgeflammte Atom-Debatte sowie das traumhafte Frühlingswetter am Wahlsonntag genannt. Die Zahl der ungültigen Stimmen ging bei den Erststimmen zurück: Hatten 2006 noch drei Prozent der Wahlberechtigten einen leeren oder falsch ausgefüllten Wahlzettel abgegeben, waren es am Sonntag nur noch 2,6 Prozent. Bei den Zweitstimmen waren 2,4 Prozent ungültig, vor fünf Jahren waren es 2,3 Prozent.
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