Sperrfrist: 16.07.2010 04:00
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Die Bereitschaft der Deutschen für das Alter vorzusorgen steigt,
so eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen
Instituts für Altersvorsorge (DIA). 25 Prozent der Befragten sind
demnach bereit, die Versorgungslücke im Alter in den nächsten 12
Monaten zu schließen. Eine gute Altersvorsorgeberatung, zum Beispiel
bei der Hausbank, kann hilfreich sein. Doch bei welchen Banken sind
die zahlreichen Ratsuchenden am besten aufgehoben, wer bietet die
beste Beratung?
Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte jetzt im
Auftrag des Nachrichtensenders n-tv insgesamt 15 Kreditinstitute im
Bereich Altersvorsorge. Dabei wurden neben den sechs größten
überregional tätigen Filialbanken die jeweils drei größten
Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Sparda-Banken in
den Städten Berlin, Hamburg und München analysiert. Die
Beratungsqualität der Filialbanken wurde anhand von 150 persönlichen
Vorsorgegesprächen getestet. Zudem wurden die daraus resultierenden
150 Beratungsunterlagen unter die Lupe genommen.
Gesamtsieger der Studie wurde SEB. Die Bank überzeugte mit der
besten Bedarfsanalyse im Test und lieferte überragende
Beratungsunterlagen. HypoVereinsbank erzielte den zweiten Gesamtrang
und bot das beste Beratungsgespräch. Berliner Volksbank schaffte es
mit einer ausgewogenen Gesamtleistung auf den dritten Platz und ist
somit das beste Regionalinstitut.
Auch wenn die Qualität der Altersvorsorgeberatung im Durchschnitt
gut war, zeigte sich die größte Schwachstelle bei der lediglich
ausreichenden Bedarfsanalyse. „Die persönliche und finanzielle
Situation der Kunden wurde von den Beratern zu oberflächlich
analysiert. Genaue Kenntnisse sind aber eine notwendige Voraussetzung
für eine individuelle und passgenaue Altersvorsorgeberatung“,
kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des
Marktforschungsinstituts. Dagegen überzeugten die Mitarbeiter durch
die sehr gute Kommunikationsqualität, insbesondere die Freundlichkeit
war vorbildlich. Die Berater schaffen es aber nicht immer, die
komplexen Inhalte allgemeinverständlich zu erklären. Daran haperte es
bei jedem vierten Beratungsgespräch, da zu oft Fachwissen
vorausgesetzt wurde.
Nur gut jedes fünfte Altersvorsorgeangebot enthielt eine
ausführliche Beratungsdokumentation. „Dies ist aus Sicht des Kunden
nicht akzeptabel. Es überrascht besonders, da seit Anfang des Jahres
ein Beratungsprotokoll bei der Anlageberatung verpflichtend ist“,
unterstreicht Serviceexperte Hamer. Nur jeder vierte
Altersvorsorgevorschlag wurde als individuell gestaltete
Beratungsmappe überreicht, zu häufig erhielten die Testkunden
lediglich lose Blattsammlungen.
Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Freitag, 16. Juli um 18:35 Uhr
Veröffentlichung nur unter Nennung der Quelle: Deutsches Institut
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Bianca Möller
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