Berners Consulting: Investoren aus China bereichern deutsche Unternehmen

Berners Consulting: Investoren aus China bereichern deutsche Unternehmen

Stuttgart. Die Euro-Krise und die drohende Rezession lässt viele Unternehmen skeptisch in die Zukunft schauen. Dies auch, weil es keine „normale Rezession“ ist, sondern Folge- und Wechselwirkungen kaum vorhergesagt werden können. Klar ist aber, China wächst weiter und unaufhörlich, wenn auch „nur noch“ mit knapp über sieben Prozent pro Jahr. Chinesische Investoren suchen nach Partnern und Deutschland – und bringen Produkte, Märkte und Firmen oft deutlich voran.

„Die meisten mittelständischen Unternehmen in China streben nach der Know-how- und Technologieführerschaft“, erklärt der Internationalisierungs-Experte und China-Kenner Lutz Berners. Seine in Stuttgart ansässige Unternehmensberatung Berners Consulting hat schon viele deutsch-chinesische Kooperationen geschmiedet und festgestellt, wie sich beide Seiten finanziell, strategisch und technologisch unterstützen können. Das gelte für den Klassiker „Deutscher produziert in China“ genauso wie für den umgekehrten Weg. Immer mehr chinesische Investoren suchen Beteiligungen, Absatzmärkte und Produktionskapazitäten in Baden-Württemberg und im Rest der Republik.

„Das wird immer mehr. Und immer mehr deutsche Mittelständler erkennen die immensen Chancen“, stellt Berners fest. Letztlich, so der China-Spezialist, könnte das sogar ein Weg aus der Krise sein, weil frisches Kapital, sinkende oder geteilte Kosten, bessere Produkte und neue Marktchancen zum Wohle beider Seiten kombiniert werden. Den „nur kopierenden, ideenstehlenden und billig anbietenden Chinesen“ gebe es heute so gut wie gar nicht. Leider würde aber oft dieses Bild in den Medien noch gezeichnet. Vielmehr, so Berners Beobachtung und Praxiserfahrung, seien gerade chinesische Investoren an einer langfristigen und stabilen Win-Win-Partnerschaft interessiert. Der Respekt vor deutscher Technik und deutschem Know-how sei gewaltig, die Investitions- und Kooperationsbereitschaft entsprechend hoch.

Aktuell unterstützt Berners einen chinesischen Hersteller von Komponenten im Sintermetallverfahren, die Firma Yantai Dongyi. Deren Inhaber Zhiliang Jiang ist seit 30 Jahren im Automobilbusiness und hat einen der ganz großen regionalen Distributoren von Automobilkomponenten in China aufgebaut. Auch deutsche Automobilbauer und große Systemzulieferer setzen auf Jiangs Kompetenz. Seine 2007 gegründete Yantai Dongy bedient die Nachfrage nach hochwertigen Sinterteilen für Pumpen und Systeme in Fahrzeugen.

Nun möchte Jiang gerne mit deutscher Hilfe in China weiter wachsen – und bietet im Gegenzug Zugang zum riesigen chinesischen Markt. Eine gegenseitige Beteiligung wird nicht ausgeschlossen, beide Partner könnten kräftig wachsen, Synergien erzeugen sowie ihre Produktivität und Beschäftigung weiter ausbauen. „Langfristigkeit und Nachhaltigkeit stehen auch in Chinas Mittelstand hoch im Kurs“, erklärt Berners. Auch weil sich beide Märkte und Kulturen gut ergänzten.

Berners unterstützt Yantai Dongyi und dessen Inhaber Zhiliang Jiang bei der Suche nach geeigneten Partnern, bei den Verhandlungen und bei der beiderseitigen strategischen Marktanalyse, deckt Potentiale auf und begleitet langfristig.

Deutsche Unternehmen, so Berners“ Fazit, sollten verstärkt nach China schauen und sich nicht von Negativmeldungen blenden lassen. Mit den richtigen Partnern vor Ort und seriösen Investoren könne man einer Rezession trotzen. Europas Zukunft sei ungewiss, das Reich der Mitte böte hingegen noch immer viele Chancen – Inbound und Outbound.

Wer sich für China, die Berners Consulting oder Studien zum chinesischen Markt oder zu chinesischen Investitionen interessiert, bekommt weitere Informationen unter www.berners-consulting.net. Dort lassen sich auch die Studie „Chinese Outbound Investment 2012“ und Ergebnisse der aktuellen Umfrage unter deutschen Führungskräften in Bezug auf deren Einstellung zu chinesischen Investoren bestellen.

Weitere Informationen unter:
http://www.spreeforum.com