Die neue Regierung wolle für den Zusammenhalt der
Gesellschaft sorgen, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch
CSU-Chef Horst Seehofer hat das am Freitag in seiner ersten
Bundestags-Rede als Bundesinnenminister betont. Emotional aufgeladene
Debatten müssten befriedet, Ängste abgebaut werden. Das klingt wie
Hohn nach diesen ersten Tagen der Regierung, in denen die CSU den
Islam zur unerwünschten Religion erklärte und damit zum ersten großen
Thema der neuen Koalition einen wenig versöhnlichen Ton setzte. …
Es steht jetzt Merkel gegen Seehofer, mal wieder. Kein Weiter so?
Seehofer sagt, die Regierung stehe für diesen Aufbruch. Die Union
aber macht es anders, nämlich genauso weiter.
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