Kroatien wird nach seinem Beitritt zur Europäischen Union unter keiner besonderen Kontrolle durch die EU-Kommission stehen. Das Balkan-Land muss sich aber bis zu seiner Mitgliedschaft, die für Juli 2013 angepeilt ist, weiter gründlich von Brüssel prüfen lassen. Das erfuhr das Internet-Portal „Welt online“ aus EU-Kreisen. Am heutigen Freitag will Erweiterungskommissar Stefan Füle den Abschluss der Verhandlungen in Brüssel bekanntgeben. Vor allem Frankreich und die Niederlande drängen auf eine Fortführung der Kontrollen. Deutschland wiederum will nicht, dass Kroatien von Vornherein Prüfungen für die Zeit nach seinem Beitritt bekommt. Kroatien würde damit 2013 das 28. Mitglied der Europäischen Union. Nach dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien hatte Brüssel seinerzeit ein jährliches Monitoring verordnet, weil die beiden EU-Staaten den Kampf gegen organisierte Kriminalität und Korruption nur unzureichend führten.
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