
Auch wenn die internationalen Indizes derzeit in einer positiven Sommerstimmung sind, bleiben die Risiken für neue Abschwünge überall greifbar. Das nimmt Investoren noch mehr in die Pflicht, sich über eine professionelle Diversifizierung ihrer Assets Gedanken zu machen. Eine Möglichkeit für aussichtsreiche Investments abseits des Mainstreams sind nordeuropäische Nebenwerte. „Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland sind innovativ, international orientiert und häufig führend in ihren jeweiligen Nischen. Unter diesen kleinen börsennotierten Unternehmen in Nordeuropa findet sich eine große Zahl an interessanten Gesellschaften mit aussichtsreichen Ideen und Geschäftsmodellen mit überdurchschnittlichen Wachstumsaussichten“, sagt Markus Larsson, CEO und Portfoliomanager der finnischen Fondita Fund Management Company (kurz: Fondita, https://fondita.de).
Die 1997 gegründete Fondsgesellschaft mit Sitz in Helsinki konzentriert sich unter anderem auf das Management der Fondsstrategien „Fondita Nordic Micro Cap“ (ISIN: FI0008810932 / WKN: A2PYHS) und „Fondita Nordic Small Cap“ (ISIN: FI0008802871 / WKN: A14W7Z). Fonditas Micro Cap-Unternehmen sind börsennotiert und haben eine Marktkapitalisierung von weniger als 800 Millionen Euro, während die vom Fondsmanagement ausgewählten Small Cap-Unternehmen eine Marktkapitalisierung von maximal drei Milliarden Euro haben. Aus Liquiditätsgründen hält das Fondsmanagement auch einen Anteil des Vermögens in größeren Unternehmen.
Vor allem setzt Fondita auf einen speziellen Investmentprozess, der auf das primäre Ziel der Fondsstrategien hinführt: langfristig eine marktüberdurchschnittliche Rendite zu erwirtschaften, wie die Fonds nachweisen. Gerade derzeit bestehen laut Markus Larsson interessante Einstiegsmöglichkeiten, da die Underperformance in den vergangenen 18 Monaten gegenüber Large Caps erheblich ist und viele Aktien dementsprechend günstig erworben werden könnten.
„Wir konzentrieren uns auf ein enges Portfolio von jeweils etwa 40 Unternehmen in den Nebenwerte-Strategien und betreiben damit explizites Stock-Picking. Unsere vorrangigen Treiber liegen in den Bereichen Demografie, Digitalisierung und Umwelt. Darin sind unsere Portfoliounternehmen besonders stark und gewinnen dadurch Wettbewerbsvorteile. Dass Unternehmen aus Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland in diesen Bereichen führend sind, ist Teil des nordischen Erbes“, betont Markus Larsson.
Das ist besonders bei der Nachhaltigkeitsorientierung wichtig. Die Strategien „Fondita Nordic Micro Cap“ und „Fondita Nordic Small Cap“ sind jeweils als Artikel 8-Fonds nach der SFDR (Sustainable Finance Disclosure Regulation), also der Verordnung des EU-Gesetzgebers über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor, zugelassen. Das signalisiert, dass der Fonds eine gewisse Ausrichtung auf Umweltziele hat und Nachhaltigkeitsaspekte bei der Anlageberatung und -entscheidung berücksichtigt werden. „Wir präferieren nachhaltig arbeitende Unternehmen und betrachten beispielsweise, wie sich ESG-Risiken auf die Gewinnerwartungen auswirken könnten. Als Risiken nach den ESG-Kriterien verstehen wir negative Entwicklungen beziehungsweise Ereignisse bei den Environment-, Social- und Governance-Kriterien der Zielunternehmen“, sagt Markus Larsson.
Das Fondita-Portfoliomanagement überwacht und steuert diese Risiken daher fortlaufend, um die Renditeentwicklung der Fonds nicht einzuschränken. Die die ESG-Orientierung kann also die positive Performance unterstützen. Markus Larsson stellt aber heraus, dass in Artikel 8-Fonds Nachhaltigkeit eben nicht das ultimative Ziel sei. „Nachhaltigkeit ist ein integrierter Bestandteil unseres Investmentprozesses. Unser langfristiger Investmenterfolg entsteht aus einer Kombination verschiedener Betrachtungsweisen und umfangreicher Erfahrung sowie aus kontinuierlichen Gesprächen mit den Zielunternehmen und Marktanalysen.“