Am heutigen Montag, dem 17. Februar, eröffnen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und
BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach in Bonn die neue Zentrale Servicestelle
Berufsanerkennung (ZSBA).
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Exzellente Fachkräfte sind das
Rückgrat unserer Wirtschaftskraft. In vielen Branchen werden derzeit Fachkräfte
gesucht. Deshalb müssen wir unseren Blick auch ins Ausland richten. Gute
Fachkräfte, die zu uns nach Deutschland kommen wollen, sind ein Gewinn für
unseren Arbeitsmarkt. Aber natürlich müssen wir überprüfen, ob die
Qualifikationen der Bewerber auch unseren Anforderungen entsprechen.
Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung kommt daher zum richtigen
Zeitpunkt. Als zentrale Anlaufstelle wird sie ein Lotse für Fachkräfte aus dem
Ausland sein. Sie wird sie auf ihrem Weg durch das Anerkennungsverfahren bis zur
Einreise nach Deutschland begleiten. Das entlastet auch die
Anerkennungsbehörden. Dadurch sollen die Verfahren für Bewerberinnen und
Bewerber aus dem Ausland schneller, transparenter und einheitlicher werden.
Wenn das Anerkennungsverfahren erfolgreich ist, nützt das nicht nur den
Unternehmen, sondern bietet den Fachkräften auch eine dauerhafte Perspektive auf
dem deutschen Arbeitsmarkt. Mit der Einrichtung der Zentralen Servicestelle
Berufsanerkennung leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen
Fachkräftesicherung.“
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: „Die Bundesagentur für Arbeit hat sich in
der letzten Zeit viel stärker für die Fachkräftegewinnung aufgestellt. Das ist
gut und nötig. Denn ohne ausländische Fachkräfte werden wir unseren Wohlstand in
Deutschland nicht erhalten können. Wir brauchen die Menschen von außerhalb. Wir
können nicht einfach nur auf sie warten, sondern wir müssen auch um sie werben.
Allerdings ist auch klar: Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird nur ein Erfolg
werden, wenn wir die Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsabschlüsse
effizient gestalten. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit der Zentralen
Servicestelle Berufsanerkennung einen wichtigen Beitrag leisten, um ausländische
Fachkräfte so schnell wie möglich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“
BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach: „Wir freuen uns, dass wir als
Bundesagentur für Arbeit mit der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung eine
wichtige Aufgabe übernehmen und damit das Fachkräfteeinwanderungsgesetz
unterstützen. Qualifizierte Fachkräfte im Ausland zu gewinnen, ist harte Arbeit.
Wir stehen mit anderen Ländern im Wettbewerb um die besten Köpfe. Umso wichtiger
ist es, den Weg nach Deutschland so reibungslos wie möglich zu gestalten. Mit
der ZSBA senden wir damit auch an Fachkräfte aus dem Ausland ein klares Zeichen
der Willkommenskultur.“
Die Aufgaben der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung:
Die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) hat am 01. Februar 2020 ihre
Arbeit aufgenommen. Sie wird in dem komplexen System der Anerkennung
ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland eine Lotsenfunktion für
Bewerberinnen und Bewerber übernehmen. Dies soll vor allem den Fachkräften
helfen, die sich noch im Ausland befinden und am Anfang ihrer Arbeitssuche in
Deutschland stehen. Die Servicestelle unterstützt die Fachkräfte bei der
Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für die zuständige
Anerkennungsstelle, informiert über regionale Beratungs- und
Qualifizierungsangebote und hilft bei der Suche nach einem Arbeitgeber.
Hierdurch werden zugleich die Anerkennungsstellen entlastet und die Verfahren
beschleunigt.
Die ZSBA wird für eine erste Phase von vier Jahren vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung finanziert und ist in der Zentralen Auslands- und
Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Bonn angesiedelt.
Interessenten im Ausland können sich per Mail, Telefon oder Chat über das
Fachkräfteportal www.make-it-in-germany.com melden und werden dann von
Beraterinnen und Beratern der Servicestelle über das Anerkennungsverfahren
weiter beraten.
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