Noch weniger wechselwillige Kandidaten, ein großer Mangel an technischen Fachkräften und geringe Mobilität – diese Faktoren machen den belgischen Arbeitsmarkt im Moment zu einer echten Herausforderung beim Besetzen vakanter Stellen. „Hinzu kommt ein starkes soziales Sicherheitssystem, wodurch Arbeitnehmer zum Beispiel Arbeitslosengeld ohne zeitliche Begrenzung erhalten.“, erklärt Susanne Ruppel, Geschäftsführerin der Hamburger Personalberatung HeadQuest GmbH. „Durch Frührente ab bereits 50 Jahren fällt außerdem viel Potenzial und Know-how weg.“, so Ruppel weiter. Belgische Arbeitnehmer arbeiten am liebsten vor der Haustür, während in Deutschland viele einen Arbeitsweg von 200 km in Kauf nehmen oder eine zweite Wohnung am neuen Arbeitsplatz mieten. Außerdem ist die Wechselwilligkeit grundsätzlich geringer, so dass mehr Ãœberzeugungsarbeit von Headhunter und Unternehmern gleichermaßen geleistet werden muss.
Aufgrund der fundierten Kenntnisse des belgischen Arbeitsmarktes im Beraterteam konnte die Personalberatung HeadQuest dennoch in knapp zwei Monaten einen Sales Engineer für eine Firma aus dem Bereich Maschinenbau vermitteln, der zum 1. Juli 2012 seine neue Arbeitsstelle antritt. „Unser Netzwerk vor Ort und die Branchenkenntnisse auf dem Markt in Belgien haben zu dem erfolgreichen Abschluss in so kurzer Zeit geführt.“, meint Ruppel zu dem Deal.
Weitere Informationen unter:
http://www.headquest.de