Deutsche-Vorsorge-Zentrale.de Pressedienst 016/2012, 07.09.2012
Die Beitragsschulden werden bald die 2-Milliarden-Marke erreicht haben. „Damit provozieren säumige Beitragszahler weitere Beitragserhöhungen“, so Frank Appel, Deutsche-Vorsorge-Zentrale.
Ursache dieser unglücklichen Entwicklung ist die Versicherungspflicht, die im Jahr 2007 von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eingeführt wurde. Damit werden alle Bürgerinnen und Bürger verpflichtet, einer Krankenkasse anzugehören. Auch Selbstständige und verarmte Personen. Und genau diese sind es, die Beitragsschulden bei ihrer Kasse haben. „Die Situation, sollte alles so bleiben wie es ist, wird also schlimmer und nicht besser“, so Frank Appel von der Deutschen Vorsorge Zentrale.
Viele Faktoren haben Auswirkungen auf Beiträge und Leistungsspektrum
Die Möglichkeiten der Kassen, das Problem eigenständig zu lösen, sind begrenzt. Die Schuldner durchlaufen das Mahnverfahren, müssen mit Säumniszuschlägen rechnen. Ein komplettes Aussetzen der Leistung kann es aufgrund der gesetzlichen Lage nicht geben. So sind akute Erkrankungen, Notfälle, Schmerzzustände, Schwangerschaft und Mutterschaft von der Kasse zu übernehmen.
Aktuell schulden Hunderttausende ihren Krankenkassen Beiträge. Aktuell handelt es sich in der Summe um rund 1,7 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren es etwas mehr als 1 Milliarde Euro. Allein bei der Barmer GEK ist eine Summe in Höhe von rund 230 Millionen Euro angelaufen.
„Das Beispiel macht auch deutlich, was beachtet werden muss, wenn es um die Wahl der richtigen Kasse geht. Eine Vielzahl von Faktoren hat Auswirkungen auf die Höhe der Beiträge und auf das Leistungsspektrum für heute und für morgen“, so Frank Appel, Deutsche-Vorsorge-Zentrale (DVZ). Die DVZ deckt den Bereich Versicherungsschutz professionell und unabhängig ab und wurde für eine besondere Vertrauenswürdigkeit und Verbraucherfreundlichkeit von Verbraucherschutz.de ausgezeichnet.
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