Die EU-Reform zur Abschlussprüfung trennt deutlich
zwischen den Prüfern börsenorientierter Unternehmen und nicht
gelisteter Unternehmen. Sie sieht zahlreiche Vereinfachungen für
Prüfungen von Unternehmen vor, die nicht am Kapitalmarkt gelistet
sind. Damit werden der gesamte deutsche Mittelstand und seine Prüfer
entlastet.
Der Kammervorstand sowie die Kommission für die Aufsicht über die
Abschlussprüfer möchten dieses EU-Vorhaben anscheinend verhindern und
fordern eine Angleichung der Vorschriften des Kapitalmarktes auf alle
Prüfer.
Dazu wp.net-Beiratskandidat Prof. Dr. Hans-Jürgen Graf von Stuhr:
„Es ist wichtig, dass die Vereinfachungen der EU-Reform, etwa die
Befreiung der Prüfer kleiner Unternehmen von der kostenintensiven
externen Qualitätskontrolle, auch unseren Mandanten zu Gute kommen.“
Die EU-Reform ist aber auch aus ökonomischen Gründen sehr
sinnvoll. Frau Prof. Dr. Karin Kaiser, wp.net-Kandidatin für die
Beiratswahl, meint dazu: „Die EU konzentriert ihre Kräfte auf die
Unternehmen des Kapitalmarktes und den Finanzsektor. Nur dieser ist
systemrelevant. Man hat aus der Finanzkrise gelernt. Das muss jetzt
auch in Deutschland konsequent umgesetzt werden.“
wp.net ist die einzige Organisation, die sich im Rahmen der
anstehenden Beiratswahl zur Wirtschaftsprüferkammer klar und deutlich
für die Umsetzung der Erleichterungen einsetzt.
wp.net ist mit seinen rund 1.000 Mitgliedern der einzige Verband
für die mittelständische Wirtschaftsprüfung in Deutschland, mit Sitz
in München. wp.net tritt 2014 mit der Liste „WP Michael Gschrei“ für
die Gruppe der Wirtschaftsprüfer und mit der Liste „vBP Rainer
Eschbach“ für die Gruppe der vereidigten Buchprüfer bei den
Beiratswahlen zur WPK an.
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