Beim Thema Finanzen, Versicherungen und Vorsorge setzen die Deutschen immer stärker auf das Internet

Aktuelle Yahoo!-Studie untersucht Bedeutung
des Internets als Informationsquelle und Werbeträger für Finanzthemen

Egal ob Geldanlage, Versicherungen oder Altersvorsorge – wenn–s um
Geld, Absicherung & Vorsorge geht, ist das Web klar die
Informationsquelle Nr. 1, der die Menschen auch am meisten vertrauen.
Zu diesem Ergebnis kommt die neue Yahoo!-Branchenstudie „Das Web als
zentrale Anlaufstelle in Finanzangelegenheiten“. Die Untersuchung
bestätigt die wachsende Bedeutung des neuen Mediums im Finanzsegment,
wobei im Einzelnen die Bereiche „Geldanlagen“, „Versicherungen“ und
„Altersvorsorge“ untersucht wurden. Auch im Finanzbereich ist die
Internetsuche die erste Anlaufstelle für die Recherche im Web. Doch
es wird keinesfalls nur gesucht: Versicherungen werden beispielsweise
zunehmend online abgeschlossen, und die meisten privaten
Bankgeschäfte werden inzwischen bequem von zu Hause erledigt.
Gleichzeitig begrüßen die Nutzer entsprechende thematische Werbung im
Web als informativ (77 Prozent) und nützlich (76 Prozent).

Das Internet ersetzt mehr und mehr die Bankfiliale

Längst hat sich das World Wide Web als zentrale Anlaufstelle für
private Bankgeschäfte etabliert: Neun von zehn Onlinern nutzen die
Möglichkeiten des Online-Bankings, zwei Drittel sogar ausschließlich.
Dieser Trend beschränkt sich keineswegs nur auf jüngere Zielgruppen:
So verfügen auch immer mehr ältere Internetnutzer über 50 Jahre über
ein Online-Konto (61 Prozent). Aber ob jung oder alt – Beim Banking
im Netz geht es längst nicht nur um Überweisungen oder Daueraufträge.
Auch im Wertpapiergeschäft spielt das Internet eine immer wichtigere
Rolle: 37 Prozent wickeln ihre Transaktionen inzwischen mindestens
teilweise online ab. Dabei haben Männer mit 43 Prozent eindeutig die
Nase vorn (Frauen: 30 Prozent).

Auch wenn die Deutschen Geld auf die hohe Kante legen wollen,
gehen sie immer häufiger ins Netz. Das Internet ist zur wichtigsten
Informationsquelle vor dem Abschluss von Geldanlagen geworden – und
zwar über alle Anlageformen hinweg. Ob Termin- und Festgeld,
Bausparvertrag, Fonds, Aktien oder Optionsscheine und Zertifikate –
für die Befragten stand bei den Informationsquellen stets das
Internet an erster Stelle. Dabei werden die unterschiedlichsten
Angebote genutzt: Neben den Seiten der einzelnen Finanzdienstleiter
spielen Vergleichs- und Testseiten ebenso eine wichtige Rolle wie
Suchmaschinen. Aber welche Informationen suchen die Onliner konkret?
In erster Linie geht es ihnen um allgemeine Informationen über das
anbietende Unternehmen (52 Prozent). Bereits an zweiter Stelle folgt
der Vergleich von Leistungen und Konditionen (51 Prozent) und
schließlich um konkrete Informationen über bestimmte Finanzprodukte
(50 Prozent).

In Deutschlands Bankhäusern dürfte es damit ruhiger geworden sein.
Fast 40 Prozent der von Yahoo! Befragten gaben an, seltener als ein
Mal pro Jahr ihrer Filiale einen Besuch abzustatten. Die Frequenz
hängt jedoch vom Alter ab. So schauen ältere Onliner (50+) noch am
häufigsten am Bankschalter vorbei, rund die Hälfte einmal pro Monat.

Immer mehr Kontoabschlüsse erfolgen online

Wird Geld angelegt, so wird dies sorgfältig und langfristig
geplant. Am häufigsten setzen die Deutschen dabei noch immer auf das
gute, alte Sparbuch (57 Prozent), Tagesgeld (46 Prozent) und den
bewährten Bausparvertrag (43 Prozent). Es folgen Fonds (30 Prozent),
Aktien (25 Prozent) und Festgeld (22 Prozent). Immer häufiger
erfolgen die Abschlüsse dabei nicht beim Bank- oder Finanzberater,
sondern online: Bei Tagesgeld und Aktien sind es heute bereits
jeweils mehr als zwei Drittel, die per Mouse-Klick Konten eröffnen
und Geschäfte tätigen (Tagesgeld 69 Prozent; Aktien 68 Prozent) –
mit, fragt man nach den zukünftig geplanten Abschlüssen, steigender
Tendenz.

Yahoo! wollte von den Interviewten darüber hinaus wissen, welche
Geldanlage sie in den nächsten zwölf Monaten planen: Dabei waren
Tagesgeld (32 Prozent) und Festgeld (31 Prozent) die Spitzenreiter,
gefolgt von Bausparvertrag (26 Prozent), Aktien und Sparbuch (je 23
Prozent). Auffallend ist, dass insbesondere bei Tagesgeld und Aktien
der nächste Abschluss online erfolgen soll (je 74 Prozent).
Allerdings zeigen sich die Deutschen in Sachen Geldanlage entspannt:
Geplant wird eher langfristig, aber regelmäßig. So überdenken 42
Prozent der Befragten ihre Anlagen über Termin- und Festgeld einmal
im Jahr.

Kfz-Versicherungen kommen immer häufiger aus dem Netz

Die Deutschen gehen gerne auf Nummer sicher und zwar am liebsten
mit einer privaten Haftpflichtversicherung, über die mit 77 Prozent
das Gros der Haushalte verfügen. Auf Platz zwei rangiert die
Kfz-Haftpflicht, gefolgt von Hausrat (72 Prozent), Unfall (53
Prozent), Rechtschutz (51 Prozent) und Berufsunfähigkeit (30
Prozent). Auch Krankheitsfälle werden häufig privat abgesichert. So
investieren 29 Prozent der Befragten in eine Zusatzversicherung und
28 Prozent haben sich privat versichert.

Versicherungen werden dabei häufig langfristig abgeschlossen,
meist schon vor mehr als einem Jahr. Unterschrieben wurde sie dabei
meist persönlich beim Versicherungsmakler vor Ort. Bei
Kfz-Versicherungen gewinnt der Online-Abschluss dagegen zunehmend an
Bedeutung: 38 Prozent der Policen kommen bereits aus dem Netz. Dabei
ist im Geschäft mit den Kfz-Versicherungen auch am meisten Bewegung.
Jeder Vierte plant nach den Ergebnissen der Yahoo!-Studie den
Abschluss einer neuen Autoversicherung. Mehr als die Hälfte wollen
diesen online tätigen. Doch beschränkt sich der Trend zum
Versicherungsabschluss im Netz keineswegs auf das Kfz-Segment: Ob
private Haftpflichtversicherung, Hausrat, Unfall oder
Berufsunfähigkeit – in fast allen anderen Bereichen tendieren die
Befragten zu einem Online-Abschluss.

Tschüss, Herr Kaiser! Das Netz läuft dem Versicherungsvertreter
den Rang ab

Die Yahoo!-Studie zeigt deutlich: Das Internet ist die wichtigste
Informationsgrundlage vor dem Abschluss einer Versicherung und
übertrifft damit als Informationsquelle für Versicherungen den
Versicherungsvertreter deutlich (46 Prozent versus 33 Prozent). Auch
bei Krankenversicherungen und Rechtsschutzversicherungen geht die
Mehrheit lieber auf Informationssuche ins Netz als zum
Versicherungsvertreter (40 Prozent vs. 28 Prozent; 37 Prozent vs. 29
Prozent). Besonders beliebt sind bei den Onlinern über alle
Versicherungen hinweg der direkte Vergleich von Leistungen und
Konditionen der einzelnen Anbieter sowie konkrete Informationen zu
bestimmten Produkten.

Altersvorsorge noch ein Offline-Produkt, Lebensversicherungen
online gefragt

Eine immer größere Bedeutung spielt hierzulande bekanntlich die
Altersvorsorge. Dabei setzen die Deutschen bevorzugt auf eine
Lebensversicherung, die bereits in fast jedem zweiten Haushalt zu
finden ist (44 Prozent). Ein Drittel vertraut auf die Riester-Rente
(32 Prozent), 28 Prozent auf die Rentenversicherung. Nur 14 Prozent
sorgen per Fonds-Sparplan für die späten Jahre vor, drei Prozent
bauen auf die Rürup-Rente. Die Planung erfolgt dabei sehr
langfristig: Je nach Altersvorsorgeprodukt planen zwischen 5 und 13
Prozent einen Abschluss in mehr als 12 Monaten. Zusammenfassend kommt
die Yahoo!-Studie zu dem Ergebnis, dass Altersvorsorgeprodukte noch
immer eher ein Offline-Produkt sind, wobei vor allem auf persönliche
Beratung Wert gelegt wird. Lediglich bei Lebensversicherungen zeigt
sich ein Trend zum Online-Abschluss. Aber ob Lebensversicherung oder
Altersvorsorge – die Informationen zu den Produkten und Anbietern
werden zuerst im Netz gesucht, wobei Anbieterseiten, Vergleichsseiten
sowie Seiten mit Produkttests dominieren. Jeder Dritte setzt bei der
Informationsrecherche ergänzend Suchmaschinen ein.

Internet als Informationsquelle und Werbeträger top

Beim Thema Finanzen ist das Internet für viele unverzichtbar
geworden und gilt als vertrauenswürdigste Informationsquelle: Eine
deutliche Mehrheit der befragten Nutzer stufte das Web als nützliche,
schnelle und umfangreiche Informationsquelle ein. Als
selbstverständlich begrüßten die Befragten dabei auch Online-Werbung
für Finanzprodukte und Banken. Zugleich wird das Web als geeignete
Plattform für Branding und kontinuierliche Werbung von Banken
eingeschätzt und schlägt in punkto Branding sogar die etablierten
Printmedien (30 vs. 23 Prozent). Dabei wünschen sich die Nutzer sogar
mehr zielgerichtete Bankenwerbung, die auf ihre Interessen abgestimmt
ist (74 Prozent).

„Unsere aktuelle Studie belegt aufs Neue das, was wir schon lange
sagen: Wenn Werbung zielgerichtet ist – also wenn Werbetreibende mit
der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit im richtigen Umfeld den
richtigen Nutzer erreichen -, wird sie zum relevanten Mehrwert“,
kommentiert Heiko Genzlinger, Stellvertretender Geschäftsführer &
Commercial Director von Yahoo! Deutschland. „Die Finanzbranchenstudie
unterstreicht auch die Wichtigkeit des Webs bei der
Informationsrecherche und im Entscheidungsprozess rund um
Geldanlagen, Versicherungen und Altersvorsorge und damit der Themen,
die wirklich für jeden von Interesse sind: Hier gilt es für
Finanzdienstleister, Agenturen und Vermarkter auf
aufmerksamkeitsstarke, inhaltsreiche Formate und Advertorials in
relevanten Themenumfeldern zu setzen.“

Studiensteckbrief

Die Branchenstudie „Das Web als zentrale Anlaufstelle in
Finanzangelegenheiten“ wurde von ENIGMA Gfk Medien- und
Marktforschung GmbH im Auftrag von Yahoo! Deutschland im April 2010
durchgeführt. Dafür wurden 1510 Personen über 18 Jahre über ein
Online-Panel befragt. Die Stichprobe ist anhand der Kriterien Alter,
Geschlecht und Bildung für die deutschen Internetnutzer
repräsentativ.

Die kostenlose Finanzstudie von Yahoo! Deutschland steht unter
www.slideshare.net/YahooGermany zum Download zur Verfügung.

Besuchen Sie Yahoo! am 15. und 16. September auf der dmexco in
Köln in Halle 8 – Stand A-059 / C-058.

Ein Bild von Heiko Genzlinger, Stellvertretender Geschäftsführer &
Commercial Director Yahoo! Deutschland, finden Sie unter folgendem
Link: http://yahoo.enpress.de/Yahoo_Sprecher.aspx

Ãœber Yahoo!

Yahoo! erreicht mit innovativen Technologien, attraktiven Inhalten
und anwenderfreundlichen Diensten jeden Monat mehrere hundert
Millionen Nutzer. Damit ist Yahoo! eine der meistbesuchten
Internetseiten weltweit und zählt zu den führenden
Online-Medienunternehmen. Die Vision von Yahoo! ist es, durch die
Vermittlung persönlich relevanter Internetangebote der Mittelpunkt
der Online-Aktivitäten der Menschen zu sein. Yahoo! hat seinen
Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien/USA. Sitz der Yahoo! Deutschland
GmbH ist München.

Weitere Informationen sind verfügbar unter
http://www.yahoo.enpress.de/ oder im Unternehmens-Blog Yodel
Anecdotal http://yodel.yahoo.com.

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