
Zwei Tage voll guter Diskussionen und noch besserer Design-Ideen: Am 26. und 27. Oktober war Gerald Jude, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter von meerdesguten, erstmals als Juror des Awards „Gute Gestaltung“ geladen. Der renommierte Wettbewerb wird jährlich vom Deutschen Designer-Club (DDC) ausgerichtet.
Gerald Jude bewertete als Gastjuror in der Sparte „Digital Media“ gemeinsam mit vier anderen Jurymitgliedern unter dem Vorsitz von Uli Mayer-Johanssen (MetaDesign, Berlin) die eingereichten Websites und Apps. Sein Fazit nach zwei diskussionsreichen Tagen im Fachbereich Gestaltung der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden: „Das war ein wirklich inspirierender Austausch – es ist genial, wie hier Kompetenzen aus verschiedenen Disziplinen zusammenlaufen. Aber auch der Dialog zwischen den Generationen hat mich begeistert.“ Das bezieht er ganz besonders auf die Kategorie „Zukunft“ des DDC-Awards, in der studentische Semester- und Abschlussarbeiten bewertet werden.
„Gerade für den Nachwuchs sind solche Wettbewerbe unglaublich wichtig“, bestätigt Joe Kaiser, der zweite geschäftsführende Gesellschafter von meerdesguten: Die Awards böten jungen Designern einen wichtigen Maßstab, um die eigenen Arbeiten einordnen zu können – was ganz maßgeblich zur Professionalisierung des Design-Nachwuchses beitrage. „Aber auch der gesamten Designkultur würde extrem viel fehlen, wenn es solche Wettbewerbe und Jurys nicht mehr gäbe“, betont Kaiser, der bereits seit 2004 Mitglied des DDC ist. Auch er war schon mehrfach als Juror in der Sparte „Digital Media“ beim DDC-Wettbewerb tätig.
In diesem Jahr entschieden insgesamt 50 Juroren über die eingereichten Arbeiten, die zehn Kategorien reichten von „Produkt“ über „Raum und Architektur“ bis hin zu Geschäftsberichten. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 29. November im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Theater-, Konzert- und Veranstaltungshaus Capitol in Offenbach am Main bekannt gegeben. Die Einladung eines der geschäftsführenden Gesellschafter von meerdesguten als Juror für „Gute Gestaltung 14“ steht in einer langen, guten Tradition: Die Wiesbadener Agentur für brand identity ist dem Award seit vielen Jahren verbunden und hat unter anderem 2012 den Publikumspreis für „Gute Gestaltung“ entwickelt. „Dieser Preis macht klar, dass gutes Design kein Elitethema ist, sondern dass es vielmehr ein ganzes Meer an Ideen und Meinungen gibt“, sagt Gerald Jude. „Eigentlich“, greift Joe Kaiser den Gedanken auf, „sollten wir ja öffentlich genauso engagiert über gutes Design diskutieren, wie über Fußball gestritten wird.“ Auf dem Weg dahin ist der DDC-Wettbewerb „Gute Gestaltung 14“ ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Weitere Informationen unter:
http://www.meerdesguten,com