Der erste Schritt in Richtung Eigenheim sollte stets der Finanzierungsplan sein. Nur so lässt sich realistisch einschätzen, welche Immobilie man sich leisten kann und welche Kosten im Laufe der Zeit auf den Bauherren zukommen. Hierbei sollte weder zu knapp noch zu großzügig kalkuliert werden.
Finanzierung genau planen
Durch ein Finanzierungskonzept werden die Kosten transparent. So lässt sich klar vor Augen führen, wie viel Eigenkapital vorhanden ist, wie hoch der Immobilienkredit sein muss, und in welcher Zeit er sich unter welchen Konditionen abzahlen lässt. Das vorhandene Eigenkapital, das wenigstens 20 Prozent der Gesamtkosten betragen sollte, ist dabei der Grundpfeiler der Immobilienfinanzierung. Der nächste Baustein wäre, sofern vorhanden, ein Bausparvertrag.
Versteckte Kosten im Blick
Zusätzlich muss bedacht werden, dass es mit den Bau- oder Erwerbskosten leider noch nicht getan ist: Maklergebühren, Notarkosten, der Eintrag ins Grundbuch sowie die Grundsteuer kommen zu den Kosten hinzu und können zusammengerechnet schnell mehr als zehn Prozent des Kaufpreises betragen.
Richtig kalkulieren und an die Zukunft denken
Das Wichtigste ist also eine realistische Berechnung der Kosten unter Berücksichtigung aller finanziellen Gesichtspunkte. Doch auch wenn die Finanzierung unter Dach und Fach ist, muss an die Zukunft gedacht werden: „Lastet die Finanzierung allein auf einer Person, sollte gewährleistet werden, dass die monatlichen Raten auch bei unvorhergesehenen Ereignissen weiter abgezahlt werden können“, rät Jörn Wolter, Finanzexperte bei finanzcheck.com. „Diverse Versicherungen helfen, sich gegen nicht planbare Ereignisse abzusichern, so zum Beispiel eine Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung“.
Eine realistische Kostenkalkulation ist also die halbe Miete, wenn man bald gar keine Miete mehr zahlen möchte.
Weitere Tipps zum Thema Eigenheimfinanzierung finden Sie im Artikel unter: http://www.finanzcheck.com/index.php?eigenheimfinanzierung