
Zur Zeit kommen täglich viele – teilweise schwer traumatisierte – Menschen nach Deutschland. „Ihnen respektvoll und mit Menschlichkeit zu begegnen, ist derzeit eine unserer größten Herausforderungen“, erzählt Barbara Messer. Doch wie sieht Menschlichkeit aus? Wie fühlt sie sich an und wie klingt sie – weit über das Thema Flüchtlinge hinaus? Das hat sich auch Messer gefragt und akribisch Filmausschnitte, Fotos, Installationen und Textcollagen zusammengetragen. Entstanden ist dabei eine ihrer bereits unter dem Titel „Der Pilgerweg“ bekannt gewordenen Installationen – dieses Mal rund um das Thema Menschlichkeit.
Am 20. Mai von 17.30 bis 18.30 Uhr können Interessierte in der Berliner Urania die – interaktive, multisensorische, revolutionäre – Installation von Barbara Messer durchschreiten und sich ganz direkt auf die Abendveranstaltung einstimmen. „Meine Vergangenheit als Altenpflegerin, mit den Schwerpunkten Führung, Sterbebegleitungen und der respektvollen Lebensgestaltung von Menschen mit Demenz prägt mich auch hinsichtlich dieser enormen Herausforderung“, so Messer. Jahrelang war sie früher in der Friedensbewegung aktiv und engagierte sich immer wieder gegen Folter. Aus diesem Grund war sie direkt begeistert von der Veranstaltungs-Idee „Bevor der Reichstag wieder brennt – Miteinander reden ist alternativlos!“.
Hier treten Vortragsredner, Prominente und Künstler für die klare, abgewogene und bereichernde Rede in Themenbereichen wie Respekt, Wertschätzung, Selbsterkenntnis, Zivilcourage und Gelassenheit ein. Da darf der eindringliche „Walk“ von Messer, der intensiv sensibilisiert und themenbezogen beeindruckt, nicht fehlen. Das Ziel ist dabei wieder zu einem fairen und konstruktiven Diskurs zu finden.
Barbara Messer hat „The Walk“ schon mehrfach zu verschiedenen Themen installiert. Das letzte Mal als „Pilgerweg“ auf den Petersberger Trainertagen 2015. Mehr Informationen zu Barbara Messer und ihre revolutionären Ansätze: www.barbara-messer.de (http://www.barbara-messer.de)