Zwar wird die Zahl der Erwerbstätigen von 41,1 Millionen in diesem Jahr auf 41,9 Millionen im Jahr 2016 ansteigen, gleichzeitig wird sich Zahl der Menschen, die in Teilzeit arbeiten, weiter stark erhöhen.
Die Geldvermögen der privaten Haushalte werden bis zum Jahr 2016 kräftiger als die deutsche Wirtschaft wachsen. Bis zum Jahr 2016 werden die privaten Geldvermögen von rund 4,7 Billionen Euro aktuell auf 5,6 Billionen Euro steigen. Damit wird sich das durchschnittliche Geldvermögen je Haushalt von aktuell 118.000 Euro im Jahr auf 137.000 Euro erhöhen. Werden Immobilien und andere Sachwerte berücksichtigt, kann jeder Haushalt statistisch gesehen dann über ein Vermögen von sogar 327.000 Euro verfügen.
Die Erwerbstätigkeit der Deutschen wird zukünftig weiter wachsen und damit steigt auch das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte. So wachsen die verfügbaren Einkommen bis zum Jahr 2016 um mehr als 15 Prozent auf dann knapp 1,9 Billionen Euro. Dies schafft eine wesentliche Voraussetzung für einen Zuwachs des privaten Konsums, der um 17 Prozent zunehmen wird.
Steigende Einkommen erlauben auch größere Haushaltsbudgets. Unangefochtener Spitzenreiter in der Einkommensverwendung privater Haushalte sind auch 2016 die
Ausgaben fürs Wohnen. Sie verschlingen dann mit durchschnittlich 9.700 Euro je Haushalt mehr als ein Fünftel des jährlichen Budgets. Hinzu kommen noch die Ausgaben für Möbel, Haushaltsgeräte und deren Instandhaltungskosten. Der Bereich Mobilität nimmt nach den Ausgaben für die Ernährung den dritten Platz im Haushaltsbudget ein. Auch die Ausgaben für Bildung, Unterhaltung und Freizeit mit 3.500 Euro je Privathaushalt befinden sich im Jahr 2016 auf einem hohen Niveau.
10,9 Prozent der verfügbaren Einkommen sind im Jahr 2016 fürs Sparen reserviert. Rund 210 Milliarden Euro werden die Bundesbürger im Jahr 2016 auf die hohe Kante legen. Offensichtlich investieren immer mehr Verbraucher ihr Geld lieber in werthaltige Anschaffungen, als es zu niedrigen Zinsen anzulegen oder dem Finanzmarkt anzuvertrauen.
Hohe Energiekosten wirken sich zunehmend auf die Konsumlaune aus. Die Konsumenten sehen ihre Kaufkraft durch die hohen Preise gefährdet. Ein immer größerer Anteil ihres verfügbaren Einkommens wird bis zum Jahr 2016 für Energie und Benzin aufgewendet. Insgesamt dürften die Verbraucherpreise auch in den nächsten Jahren mit 2 Prozent und mehr pro Jahr steigen und damit die Kaufkraft 2016 um mehr als ein Zehntel gegenüber heute schmälern.
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http://www.markt-studie.de/studien/branchenreport-private-finanzpower-2016-p-288992.html