Bauer sucht…Scrofa bietet

Bauer sucht…Scrofa bietet

In der Agrarbranche hat sich in den letzten Jahren ein rasanter Strukturwandel vollzogen. Das zeigt sich – insbesondere in der Tierhaltung – in zunehmend größeren und komplexeren Betriebseinheiten. Entsprechend zogen die Investitionen im landwirtschaftlichen Sektor auch im Jahr 2010 wieder deutlich an. Am stärksten war das Wachstum laut „Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar“ bei Schweine- und Geflügelhaltern.
Mit dem Wandel im Agribusiness ändern sich auch der Informationsbedarf und die Mediennutzung der eher konservativen Stallbesitzer. Um kontinuierlich auf dem Laufenden zu sein, müssen die Informationsquellen, die Landwirte nutzen, gestalterisch und inhaltlich mehr denn je professionellen Anforderungen genügen. Die Stallausstatter sind nunmehr gefordert, aktuelle, objektive und regelmäßig erscheinende Publikationen zu produzieren. Ein passendes Instrument für diesen Bedarf ist eine Kunden- und Anwenderzeitung, die exakt auf die Pressearbeit und die gesamte Marketingkommunikation abgestimmt ist.
Die WEDA Dammann & Westerkamp GmbH aus Lutten, ein Komplettausstatter für die Schweinehaltung, hat im Februar erstmalig die „Scrofa+“ (lateinisch „Mutter aller Schweine“) herausgebracht. Die Kundenzeitung (Untertitel „Was Sie schon immer über Schweine wissen wollten“) wird an 10.000 Branchen-Insider versendet und ist von Experten für Experten gemacht. Das „+“ im Namen der Zeitung, die im Hause WEDA erstellt wird, steht für inhaltlichen Mehrwert und gut recherchierte Artikel aus erster Hand und kundiger Feder. „Wir haben den Bedarf des Anwenders im Blick, schauen aber über den Horizont des Schweins hinaus“, bringt Chefredakteur Carsten Bergstedt das Motto des Fachblattes auf den Punkt.
Technik, Neuheiten, Ausland, Kulinarisches und Aktuelles lauten die Rubriken, die den Leser durch die Kundenzeitung führen. Die erste „Scrofa+“-Ausgabe widmet sich im Länderteil dem Schwellenland Brasilien. Ein innovatives Thema, das die Branche momentan umtreibt, sind Barcodes: An den WEDA-Fütterungsanlagen werden die Codes angebracht, damit Betreiber sie mit ihrem Smartphone einscannen können. Der Nutzwert: Anwender kommen rund um die Uhr an wichtige Informationen, die in hoher Auflösung sofort auf dem Handy-Display erscheinen. Carsten Bergstedt: „Der Service wird dankbar angenommen, weil es das gesamte Stallmanagement enorm erleichtert.“ Auch für die Barcodes gilt: Am besten schreibt darüber der, der sich damit auskennt.
Dass WEDA für die Barcode-Anwendung von der DLG (Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft) auf der landwirtschaftlichen Leistungsschau Eurotier 2010 mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurde, erfuhren die Leser zunächst aus der Fach- und Tagespresse. Hintergrundberichte dazu konnten sie anschließend der „Scrofa+“ entnehmen. Diese Reihenfolge steigert die Glaubwürdigkeit und wird durch eine langfristige Planung von den WEDA-Machern abgestimmt. Wer das auf der Eurotier 2010 verloste Quad gewonnen hat, lasen Teilnehmer und Messebesucher auch im Blatt. Über die Verlosung wurden Fremdadressen gesammelt, die wiederum auf den Verteiler der „Scrofa+“ kommen. Gerade die emotional gebundenen Teilnehmer interessieren sich natürlich für die Messenachlese und den Ausgang der Verlosung.
Die Redaktion hat die Zukunft der Leser und Anwender im Blick. In der Rubrik Aktuell hält die „Scrofa+“ nützliche Tipps und Informationen bereit: Welche Auflagen für Schweinehalter wird die neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 2013 bringen? Der Artikel vertieft, was sich, speziell im Sauenbereich, durch die Umsetzung der neuen Gesetze konkret im Stall verändern wird. „Hier verwenden wir als klassisches Responseelement Druckschriften, denn zu der komplexen Verordnung hat WEDA eine Übersichts-Broschüre mit dem Titel ‚Paragrafendschungel leicht gemacht’ herausgegeben, die auf der Homepage oder per Fax bestellt werden kann“, sagt Carsten Bergstedt. Die Nachfrage war deutlich über dem Durchschnitt üblicher Direktmarketingaktionen, und ein großer Teil der Leser hat die Druckschrift angefordert.
Wer lieber am Bildschirm liest, kann die Zeitung komfortabel im E-Paper-Format online durchblättern. Nicht zuletzt die rege Nutzung der elektronischen Variante belegt: Die Zukunft hat jetzt begonnen und moderne Kommunikationsmittel haben längst Einzug gehalten im Stall.