Bankenstudie: jeder zehnte Onlineabschluss geht über ein Vergleichsportal

Bankenstudie: jeder zehnte Onlineabschluss geht über ein Vergleichsportal
Studie Kundenpfade Banken 2022
 

Esslingen am Neckar, 08. Dezember 2022 – Die ‚Studie Kundenpfade Banken 2022‘ untersucht Produktabschluss und Wechselverhalten auf Basis von 4.000 Verbraucherinterviews. Mit der Anzahl der Produktabschlüsse nimmt auch die Anzahl der dafür gewählten Banken zu. Verbundenheit und Vertrauen zeigen 25 Prozent der Kunden, die bei den letzten fünf Produktabschlüssen stets dasselbe Institut gewählt haben. Deutlich mehr, nämlich 50 Prozent, haben ihre Produkte auf zwei bis drei Anbieter verteilt. Die übrigen wählten beim Produktabschluss noch mehr verschiedene Anbieter.

Unter allen Abschlussorten spielt der Onlineabschluss mit einem Anteil von 43 Prozent eine bedeutende Rolle. Von diesen Abschlüssen via Internet wird jeder zehnte über ein Vergleichsportal getätigt, die übrigen 39 Prozent gehen direkt über die jeweilige Bankenwebsite. Jeder 20. Kunde bevorzugt den Abschluss per Telefon. Ganz oben in der Gunst der Kunden steht allerdings noch immer die Bankfiliale mit 51 Prozent Anteil.

Die Bedenken der Bankkunden sind von ganz unterschiedlicher Art. Sie reichen von versteckten Kosten und dem Preis-/Leistungsverhältnis über Datensicherheit bis hin zur Servicequalität, um nur die größten Bedenkengruppen zu nennen. Mit zunehmendem Alter nehmen die Bedenken insgesamt ab. Haben unter den 18- bis 34-Jährigen noch gut zwei Drittel Bedenken, so ist es unter den Älteren ab 65 Jahre nur noch etwa die Hälfte. Mit zunehmendem Alter sinkt vor allem die Angst vor versteckten Kosten sowie einer lückenhafter Datensicherheit.

Ãœber die Studie:
Die „Studie Kundenpfade Banken 2022“ von research tools analysiert auf 150 Seiten entlang des Kundenpfads Einflussfaktoren wie Abschlussort und -frequenz, Anlass und Bedenken beim Produktabschluss, Markenwahl und Wechselverhalten. Basis hierfür ist eine online-repräsentativen Umfrage bei 4.000 Personen.