Krankenhäuser und andere öffentliche
Einrichtungen können die Übertragung tödlicher Keime erheblich
reduzieren: mit Türklinken, Armaturen und Schaltern aus
Kupferwerkstoffen. Die Berker GmbH & Co. KG, Lichtschalterhersteller
aus dem sauerländischen Schalksmühle, setzt daher mit der Innovation
„Arsys Kupfer Med“ neue Hygienestandards.
„Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus“ – kurz MRSA –
klingt gefährlich, und ist es auch. Denn der MRSA ist ein Keim, der
sich besonders in Kliniken ausbreitet. Nach einer Untersuchung der
Techniker Krankenkasse (TK) stieg in NRW die Zahl der im Krankenhaus
infizierten Menschen zwischen 2007 und 2009 um 61 Prozent. Im
Durchschnitt erkranken in Deutschland jährlich 500 000 oder drei bis
zehn Prozent aller Patienten, vor allem an Wundinfektion,
Lungenentzündung oder Blutvergiftung. Durch den verlängerten
Klinikaufenthalt entstehen Mehrkosten in Höhe von 4.000 bis 20.000
Euro pro Kopf, was einer finanziellen Belastung entspricht, die
bereits heute in die Milliarden geht.
Ein Metallklassiker reduziert die Infektionsgefahr
Weil mit der Händedesinfektion alleine das Problem nicht in den
Griff zu bekommen ist, befassen sich die Hygieneverantwortlichen
neuerdings mit einem Material, dessen keimabtötende Wirkung schon die
alten Griechen zu schätzen wussten: Kupfer, ein Werkstoffklassiker,
der seit Jahrtausenden der Menschheit gute Dienste leistet. In
Laboruntersuchungen verschwanden 99,9 Prozent aller Bakterien
innerhalb von zwei Stunden auf Kupferoberflächen. Zahlreiche
internationale Kliniken in Japan, Chile, Südafrika und Skandinavien,
sowie die US-Umweltbehörde EPA bestätigten mittlerweile die
antimikrobakterielle Wirksamkeit. Auch ein Feldversuch in der
renommierten Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek erbrachte einen
signifikanten Rückgang der Mikroben auf kupferhaltigen Türklinken und
Lichtschaltern.
Griffe, Armaturen und Schalter aus dem roten Metall können daher,
wie Professor Dr. med. Jörg Braun, Chefarzt der Asklepios Klinik
Wandsbek, meint, „eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden
Hygienemaßnahmen wie der Händedesinfektion sein“. „Damit ist der Weg
frei, und zwar nicht nur in Krankenhäusern, sondern überall da, wo
die Gefahr von Infektionen lauert, also auch in Bahnhöfen, Flughäfen,
Kindergärten, Behörden, Seniorenheimen und Arztpraxen“, ergänzt
Dr.-Ing. Anton Klassert, Geschäftsführer des Deutschen
Kupferinstituts (DKI). Mit einem neuen globalen Qualitätszeichen
(„Antimicrobial Copper®“) und in enger Kooperation mit der Industrie
nimmt das Kupferinstitut nun den Kampf gegen die Keime auf.
Industrie setzt Hygienestandards
Zu den Vorreitern aus der Industrie zählen die Berker GmbH & Co.
KG (Lichtschalter), die Wilhelm May GmbH (Türbeschläge/Kliniken)
sowie die Hansa Metallwerke AG (Sanitärarmaturen). Berker geht im
Juli mit dem Flächenschalter „Arsys Kupfer Med“ in Serie, als erster
deutscher Lichtschalterhersteller. Das Unternehmen aus Schalksmühle
hat am klinischen Test in Wandsbek teilgenommen und ist überdies
Komponentenpartner im Health & Care-Bereich des Duisburger Fraunhofer
„inHaus2“-Forschungszentrums. Dass der Mittelständler das Produkt so
schnell auf den Markt bringt, begründet Ingo Jung, Berker Leiter
Projektvertrieb, mit dem regen Interesse der Krankenhäuser und der
Dringlichkeit: „Je länger wir warten, desto mehr Menschen leiden oder
sterben sogar. Unsere Produktlösungen sind ein kleiner Schritt mit
großer Wirkung.“
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