Egal ob autonomes Fahren oder E-Mobilität, die
Automobilbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Dennoch
laufen die Geschäfte bei den deutschen Automobilherstellern (OEMs)
und ihren großen Zulieferern (Tier 1) nach wie vor gut. Wie eine
aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Staufen unter deutschen
Weltmarktführern zeigt, erzielen 58 Prozent dieser Unternehmen
überdurchschnittliche Renditen. Anders sieht es hingegen bei den
mittelgroßen und kleinen Automobilzulieferern aus. Hier liegt nur
rund jede dritte Firma in Sachen Rendite über dem Branchenschnitt.
„Wie unsere Studie weiter zeigt, versuchen die Zulieferer der
zweiten und dritten Stufe massiv gegenzusteuern“, sagt Dr. Thilo
Greshake, Partner Automotive bei der Unternehmensberatung Staufen.
„So haben sich in dieser Gruppe 56 Prozent der Unternehmen nach
eigener Aussage allein in den vergangenen drei Jahren sehr stark
verändert, während dieser Wert bei den OEMs und Systemlieferanten nur
bei gut 40 Prozent liegt.“
Der Grund: Hersteller und große Zulieferer müssen zwar in immer
schnelleren Zyklen mit technologischen Innovationen beim Verbraucher
punkten, leiten diesen Druck aber meist direkt an ihre eng mit ihnen
verzahnten Zulieferer weiter. In der Folge müssen diese Unternehmen,
die meist nur über ein begrenztes Produktportfolio verfügen, in
kurzer Zeit ihr gesamtes Geschäftsmodell aus der analogen in die
digitale Welt übertragen und dabei grundlegend neu aufstellen, um
nicht vom Markt zu verschwinden.
Doch es ist nicht allein der Druck, auch in der Welt der neuen
Technologien noch als Zulieferer gefragt zu sein, der besonders den
mittelgroßen und kleineren Zulieferern zusetzt. So müssen diese
Unternehmen künftig auch ganz anders arbeiten, um aus einem analogen
ein Hightech-Produkt zu machen. „Gefragt ist eine viel stärkere
Zusammenarbeit mit viel mehr Partnern. Und dass dieser Partner zudem
nicht unbedingt auf der Schwäbischen Alp, sondern im Sillicon Valley
sitzt, macht die Sache nicht leichter“, hat Automotive-Experte
Greshake beobachtet. „Die Vernetzung mit anderen – auch
branchenfremden – Unternehmen ist somit Fluch und Segen zugleich.
Zwar können klassische Mittelständler von deren Know-how stark
profitieren, müssen aber parallel viel mehr Schnittstellen managen.“
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, setzen 88 Prozent der
befragten Zulieferer auf die Verbesserung von Prozessen und
Organisationsstrukturen. 84 Prozent halten zudem die Qualifizierung
von Mitarbeitern und Führungskräften für zentral. „Führungskräfte
sind in diesen Zeiten der rasanten Veränderungen noch viel stärker
gefordert als bisher. Sie müssen einerseits für Stabilität und
Effizienz sorgen, gleichzeitig aber Unsicherheit und Innovationen
managen. Sie müssen Macht abgeben und eine neue Rolle als Mentor
finden“, erklärt Staufen-Berater Greshake. Kleiner Trost: Mit diesem
Wandel des Führungsverhaltens tun sich laut der aktuellen
Staufen-Studie nicht nur die typisch deutschen Mittelständler noch
schwer, sondern auch die großen international aufgestellten Konzerne.
Pressegrafiken zum Thema Best Strategy 2018 finden Sie unter
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Weitere Informationen:
STAUFEN.AG
Beratung.Akademie.Beteiligung
Kathrin Kurz
Blumenstr. 5 – D-73257 Köngen
Tel: +49 7024 8056 155
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