Der Automobilzulieferer Hella KGaA Hueck & Co, der seit Ende der 80erJahre mit CATIA arbeitet, entschied Anfang 2010, die Einführung von V6 zu validieren. Zusammen mit Dassault Systèmes und der Karlsruher Transcat PLM GmbH plante das Unternehmen aus Lippstadt die bestmögliche Vorgehensweise und startete im April dazu ein Validierungsprojekt. In Workshops, die im Frühjahr stattfanden, untersuchte man sowohl den strategischen als auch methodischen Einsatz von V6.
Gemeinsam mit Dassault Systèmes und Transcat PLM definierten Vertreter der Bereiche IT, Softwareentwicklung, Konstruktion, Produktion und Fabrikplanung die Anforderungen und die Erwartungshaltung an V6 sowie die relevanten Themen. Dazu gehören Change-Management, Bill of Material Management, Anforderungsverwaltung und SAP-Anbindung. Man untersuchte, ob die V6-Funktionalitäten bei der Konstruktion mit CATIA, bei der Simulation mit DELMIA und SIMULIA sowie bei der Datenverwaltung mit ENOVIA V6 den Anforderungen von Hella entsprechen und die relevanten Prozesse optimieren können. Das Ergebnis fiel positiv aus. Die nächsten Schritte sind für 2011 geplant.
V6R2011, das neueste Release der PLM 2.0-Plattform, bietet insbesondere für den gemeinschaftlichen Produktentwicklungs¬prozess grundlegend neue Möglichkeiten. Die Erfahrung von Transcat PLM aus Pilotprojekten zeigt zudem, dass sich die Produktentwicklungszeiten um 20 bis 30 % verkürzen lassen.
Transcat PLM unterstützt die Schulungsabteilung bei Hella, um die Konstrukteure in der Nutzung von CATIA auszubilden, berät bezüglich der Einsatzmöglichkeiten des Systems und unterstützt die Systeminstallation. Darüber hinaus liefert das Karlsruher Systemhaus eigene Softwareprogramme und führt kundenspezifische Programmierung durch.
Siehe www.transcat-plm.com und www.hella.com