„Energieeffizientes Wirtschaften wird in Deutschland und auch europaweit immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund ist es nur konsequent, dass die weltweit wichtigste Industriemesse dem Thema Energie einen eigenen Schwerpunkt widmet“, resümiert VEA-Geschäftsführer Christian Otto die Veranstaltung. „Der Ansatz der REGINEE ist es, mittelständische Unternehmen zu einem kontinuierlichen und praxisnahen Austausch über Energieeffizienzfragen zu motivieren, um umweltfreundlicher und gleichzeitig wettbewerbsfähiger wirtschaften zu können.“
Auf Einladung des VEA konnten sich REGINEE-Mitgliedsunternehmen in drei Impulsvorträgen aus verschiedenen Branchen und während moderierter Hallenrundgänge zu den Themen Energiemanagement, Netztechnik und Neue Energiewelt über die vielfältigen Möglichkeiten informieren, die Energieeffizienz im eigenen Unternehmen zu steigern.
Aus dem energieintensiven Bereich der Stahlverarbeitung war die WW-K Warmwalzwerk Königswinter GmbH mit einem Impulsvortrag vertreten. Referent Herbert Landsberg, Energiemanager der WW-K Königswinter GmbH, sieht in dieser Vernetzung große Vorteile für sein Unternehmen: „Seit unserer Gründung Anfang 2016 haben wir uns den nachhaltigen und umsichtigen Umgang mit Ressourcen auf unsere Fahne geschrieben. In der stahlverarbeitenden Branche ist Energieeffizienz ein wichtiges Thema — für unsere Wettbewerbsfähigkeit als Mittelständler und im Hinblick auf unsere soziale und ökologische Verantwortung. Der gemeinsame Austausch mit anderen Unternehmen im REGINEE Bonn/Rhein-Sieg hat sich als ein effektiver Weg erwiesen, unsere Ziele zu erreichen.“
Mit der Gründung von bislang zehn EnergieEffizienz-Netzwerken unterstützt der VEA die Klimaziele der Bundesregierung bis 2020 im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke. Neben konkreten Energieeinsparpotenzialen erhalten teilnehmende Unternehmen vom VEA zusätzlich Hinweise zu gesetzlichen Vorgaben und Fristen. Unternehmen, die an einem REGINEE interessiert sind, können sich unter www.vea.de/reginee informieren.