Der Iran hat am Sonntag konsularischen Zugang zu dem beschuldigten Iraner gefordert, der nach Angaben der US-Regierung ein Attentat auf den saudiarabischen Botschafter in den USA geplant haben soll. Der Mann besitzt die Staatsangehörigkeit beider Länder. Der religiöse und politische Führer des Iran, Ali Chamenei, sagte am Sonntag, dass jede „unangemessene Maßnahme“ des Westens zu einer robusten Antwort des Iran führen werde. Chamenei warf den USA außerdem vor, mit den Anschuldigungen lediglich von innenpolitischen Problemen ablenken zu wollen. Demnach habe Washington die Anschuldigungen nur erfunden, um von den „Occupy Wall Street“-Protesten abzulenken. Nachdem die US-Regierung die vermeintlichen Attentatspläne der Öffentlichkeit mitgeteilt hatte, waren Zweifel an der Version der US-Regierung aufgekommen.
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