Arbeitsmarkt in NRW stagniert entgegen dem Bundestrend / Gi Group sieht enormes Potenzial für Aus- und Weiterbildung

Im bevölkerungsreichsten Bundesland stagniert seit den letzten Jahren der Arbeitsmarkt: Die aktuelle Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen beträgt 8,0 Prozent (Bundesdurchschnitt: 6,9 %), damit weist NRW nach Bremen (11,6%) die höchste Arbeitslosenquote der alten Bundesländer auf. Die Arbeitslosenzahl hat sich in den vergangenen drei Jahren um gerade einmal 0,8 Prozentpunkte verbessert. Dahingegen weist die Anzahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger keine prozentual messbare Veränderung auf.

Um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, müssten die 720.000 in NRW registrierten Arbeitslosen die bestmögliche Unterstützung – etwa durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen – erhalten. Allerdings soll gerade der Etat aus dem Bundeshaushalt für Aus-und Weiterbildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit in 2011 um rund 100 Millionen Euro gekürzt werden.

Markus Kühn, Geschäftsführer der Gi Group Deutschland GmbH, erklärte heute dazu am Rande der regionalen Wirtschaftsmesse Business to Dialog (b2d) in Gelsenkirchen: „Wir sehen uns hier als Personaldienstleister in einer gesellschaftspolitischen Verpflichtung. Denn bessere Weiterbildungen und Fachkräftequalifizierungen durch Zeitarbeitsunternehmen ermöglichen Arbeitslosen sowie Zeitarbeitnehmern einen besseren Einstieg oder Wiedereinstieg in das Berufsleben. Das Potenzial, das es hier in NRW zum Ausbau der Qualifizierungsaktivitäten gibt, ist enorm. Da wollen wir ansetzen, denn auch die Zukunft von Personaldienstleistern liegt verstärkt in Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitnehmer.“