
Kempten, München Februar 2013. Bundesjagdgesetz und Tierschutz schreiben den Jägern in Deutschland eine tierschutzgerechte Jagd vor. Ethisch verpflichten sich die Jäger ohnehin auf eine „waidgerechte“ Jagd. Wird vom Jäger ein Wildtier dennoch unabsichtlich verletzt, muß er mit einem ausgebildetem Jagdhund das Stück nachsuchen, wie es in der Jägersprache heißt. Die Fundstücke von Schnitthaar, Schweiß oder Knochensplitter, die sogenannten Pirschzeichen, geben Auskunft am Anschuss: was erwartet den Jäger auf der Nachsuche? Wie lange wird die Schweißarbeit dauern? Die Jagd App „Pirschzeichen“ gibt nun jedem Jäger eine umfangreiche und praxisorientierte Hilfe mit auf die Jagd.
Der erfahrene Nachsuchenführer Alexander Kelle hat jahrzehntelang Photos von Pirschzeichen gesammelt und in der App thematisch zusammengestellt. Mit der Suchfunktion können anhand der Pirschzeichen von Rehwild, Schwarzwild und Rotwild mögliche Nachsuchen Szenarien ermittelt werden. Angaben über Schweiß, Knochensplitter,, Schnitthaar, Organteile oder anderen Pirschzeichen führen direkt zur Beschreibung von möglichen Trefferlagen: Haupt, Keule, Rücken, träger oder gar Weidwund?
Aber auch eine Art „Rückwärtssuche“ ist möglich: mit dem Treffer Simulator kann jeweils bei einer Wildart ein animiertes Absehen auf den Wildkörper gelegt werden und ein Büchsenschuss simuliert werden. Der Jäger kann so am Anschuss vergleichen, welche Pirschzeichen denn ein möglicher schlechter Schuss verursachen würde. Was erwartet mich, wenn ich tatsächlich zu weit hinten abgekommen bin? Oder: wie müsste es am Anschuss aussehen, wenn ich beim Keiler zu weit nach vorne abgekommen bin?
Im Anschussbuch kann der Jäger seine Erfahrungen und Photos aus dem eigenen Jagderleben sammeln und abspeichern. Per SMS oder Email kann direkt aus der App heruas die Nachsuche organisiert werden oder die Schweißarbeit angekündigt werden.
Hier geht es zur Pirschzeichen App in Apples iTunes Store.
Weitere Informationen unter:
http://www.appverlag.com/