Köln, 3. März 2011 – Was wäre der französische Immobilienmarkt ohne deutsche Investoren? Im Jahr 2010 stellten sie die wichtigste ausländische Käufergruppe. Fast ein Fünftel der Transaktionen ging auf ihr Konto. Über den neuen Appetit auf Frankreich berichtet das Fachmagazin immobilienmanager in seiner aktuellen Ausgabe 3-2011.
Französische Marktbeobachter rechnen für die Jahre 2011 und 2012 mit einem Anziehen der Kaufaktivitäten in ihrem Land. Ihr Optimismus speist sich aus den Zahlen des Jahres 2010, denn die Zahl der Deals – und dort vor allem der großvolumigen Abschlüsse – sowie der Vermietungen nahm erstmals nach einer längeren Durststrecke wieder zu. Auf dem wichtigsten Markt des Landes, der Region Paris, hat das allerdings zur Folge, dass die Core-Objekte in den beliebten Stadtvierteln wieder ziemlich teuer geworden sind.
Trotz der gestiegenen Preise greifen deutsche institutionelle Investoren in Paris zu. Zu den aktivsten Käufern des Jahres 2010 zählte die SEB Asset Management, die sich sogar an Projektentwicklungen wagte. Auch Deka Immobilien und Allianz Real Estate legten mehrere hundert Millionen Euro in Frankreich an. Andere Institutionelle dagegen verkauften mehr Objekte als sie erwarben.
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