Analytik Jena AG /
Analytik Jena gibt Zahlen für das erste Quartal 2011/2012 bekannt
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* Umsatz und EBIT im Rahmen der Erwartungen
* Steigerung des Periodenüberschusses und des EPS um 3,7 % bzw. um 13,6 %
* Operativer Cashflow im Vergleich zum Vorjahr um 33,4 % gesteigert
Jena, 14. Februar 2012 – Die Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN:
DE0005213508) ist gut in das Geschäftsjahr 2011/2012 gestartet. Die
Konzernumsatzerlöse beliefen sich nach drei Monaten auf 23,2 Mio. EUR (Vorjahr:
23,7 Mio. EUR) und blieben im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen konstant.
Der Konzern erzielte eine Steigerung des Periodenüberschusses von 3,7 % und
erwirtschaftete damit unter dem Strich 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR) bzw.
ein Ergebnis je Aktie von 0,25 EUR (Vorjahr: 0,22 EUR).
„Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Quartals. Insgesamt liegen
wir im Rahmen dessen, was wir erwartet und prognostiziert hatten. Sowohl bei den
Umsätzen als auch bei den Ergebnissen ist es uns gelungen, ohne Großaufträge an
das starke Vorjahresquartal anzuknüpfen“, sagte Klaus Berka,
Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. „Wir gehen davon aus, bereits im
zweiten Quartal das Vorjahresniveau zu erreichen und zu übertreffen.“
Umsatzentwicklung und Segmente
Im für die Analytik Jena mit Abstand bedeutendsten Exportmarkt Asien stieg der
Umsatz erneut zweistellig um 15,4 %. Insgesamt erwirtschaftete der Konzern hier
Umsatzerlöse in Höhe von 7,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,8 Mio. EUR). In Amerika
beliefen sich die Umsätze auf 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). Im
Heimatmarkt verbuchte die Analytik Jena Umsatzerlöse in Höhe von 6,9 Mio. EUR
(Vorjahr: 8,1 Mio. EUR) sowie in Rest-Europa von 5,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,6 Mio.
EUR). Die Exportquote betrug nach drei Monaten 70,1 % (Vorjahr: 66,0 %).
Mit Umsatzerlösen in Höhe von 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 14,5 Mio. EUR) blieb der
größte Geschäftsbereich Analytical Instrumentation mit 2,7 % nur leicht hinter
dem Vorjahresquartal zurück. Die Analytik Jena AG geht davon aus, dass der
Bereich den kleinen Umsatzrückgang im dritten Quartal kompensieren und mit Blick
auf das gesamte Geschäftsjahr die Umsatzerlöse des Vorjahres erneut übertreffen
wird.
Auch der Bereich Life Science verbuchte im ersten Quartal 2011/2012 trotz des
guten Jahresendgeschäfts 2011 leichte Umsatzeinbußen in Höhe von 0,9 %. Dies ist
insbesondere auf etwas niedrigere Umsätze der in diesem Bereich konsolidierten
CyBio AG zurückzuführen, die an das Vorjahresquartal nicht heranreichte. Die
Umsatzerlöse beliefen sich im Segment Life Science nach Ablauf von drei Monaten
auf insgesamt 7,9 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR).
Im Consumer-Segment Optics erwirtschaftete die Analytik Jena AG im
Berichtszeitraum 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) und damit 7,7 % weniger
als im Vorjahr. Im zweiten Quartal wird das Segment insbesondere durch die
Erweiterung des Leistungsspektrums als OEM-Lieferant wieder zulegen können.
Analytik Jena ist es gelungen, für den Bereich Optics ein zusätzliches
Auftragsvolumen von ca. 1,1 Mio. EUR für optische Spezialprodukte und
-komponenten zu akquirieren.
Ergebnis
Die Analytik Jena erwirtschaftete nach drei Monaten im aktuellen Geschäftsjahr
einen Periodenüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,4 Mio. EUR). Das
sind 3,7 % mehr als in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,25
EUR (Vorjahr: 0,22 EUR). Das Unternehmen konnte zum Quartalsende hin vor allem
von der USD-Entwicklung profitieren. Entsprechend positiv entwickelte sich das
Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (EBT), bei dem der Konzern
eine Steigerung um 3,7 % auf insgesamt 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR)
erzielte. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA)
sank um 9,1 % auf 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR). Beim Betriebsergebnis
(EBIT) verbuchte der Konzern im abgelaufenen Quartal 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 2,2
Tsd. EUR) und damit 15,9 % weniger als im Vergleichszeitraum. Das Unternehmen
erzielte eine EBIT-Marge von 8,2 % im Vergleich zu 9,5 % im Vorjahresquartal.
Bilanzentwicklung
Die Bilanzsumme des Konzerns blieb zum Stichtag 31. Dezember 2011 mit 84,1 Mio.
EUR im Vergleich zu 83,6 Mio. EUR (per 30.09.11) nahezu konstant. Im
Berichtszeitraum weist die Analytik Jena ein Eigenkapital von 39,8 Mio. EUR (per
30.09.11: 38,6 Mio. EUR) aus. Dies entspricht einer Erhöhung um 3,1 % und einer
Steigerung der Eigenkapitalquote von 46,1 % per 30.09.11 auf 47,3 % per
31.12.11. Der Bestand an liquiden Mitteln des Konzerns betrug zum Ende der
Berichtsperiode
6,0 Mio. EUR (per 30.09.11: 5,5 Mio. EUR). Das entspricht einer Erhöhung um 9,1
% im Vergleich zum Ende des letzten Geschäftsjahres und ist im Wesentlichen das
Ergebnis des um 33,4 % gesteigerten operativen Cashflows (1,7 Mio. EUR nach drei
Monaten, Vorjahr: 1,3 Mio. EUR).
Personal
Der Konzern beschäftigte zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 807 Mitarbeiter,
davon 39 Auszubildende (Vorjahr: 799 Mitarbeiter, davon 46 Auszubildende).
Ausblick
Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres rechnet die Analytik Jena mit
relativ unveränderten Rahmenbedingungen für ihre Geschäftstätigkeit. Die
Gesellschaft geht davon aus, mit ihrem gesamten Portfolio segmentübergreifend im
laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 ein profitables Wachstum zu erzielen.
Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen weiterhin konstante Umsätze und
gute Ergebnisse.
Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr wird die Analytik Jena traditionell
im Rahmen der Ordentlichen Hauptversammlung am 24. April 2012 bekanntgeben.
Weitere Informationen
Der vollständige Finanzbericht ist verfügbar unter http://berichte.analytik-
jena.de/3-Monatsbericht_1112.pdf.
Telefonkonferenz: 14.02.2012, um 14:00 Uhr
Einwahlnummer für die Teilnehmer: +49 69 247501892
Kontakt:
Dana Schmidt
Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1
07745 Jena
Tel. 03641 779281
Email: ir@analytik-jena.de
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Source: Analytik Jena AG via Thomson Reuters ONE
[HUG#1585262]
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