Die AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg gründet einen
Arbeitskreis Linksextremismus. [1] Der Landesverband der Piratenpartei mahnt an,
die reale Gefahr des Rechtsextremismus herunterzuspielen, und fordert die AfD
auf, erst vor der eigenen Haustüre zu kehren.
„Gewalt in jeder Form ist zu verurteilen. Was die AfD hier aber versucht, ist
vom Rechtsextremismus in den eigenen Reihen abzulenken.“, kommentiert Borys
Sobieski, Landesvorsitzender der Piratenpartei. „Wir haben ein gravierendes
Problem im Bereich Rechtsextremismus, das immer wieder gekonnt heruntergespielt
und ignoriert wird, vor allem von der AfD!“
Dem baden-württembergischen Sicherheitsbericht lässt sich entnehmen, dass
politisch motivierte Straftaten weitaus häufiger dem rechten Milieu zuzuordnen
sind. [2] Diese Daten bestätigen sich auch bei bundesweiter Betrachtung. [3]
„Die Statistiken zeichnen ein realistisches Bild. Dass eben nun jene Partei,
welche ein enormes Problem mit Rechtsextremismus vorweist, auch noch einen
Arbeitskreis –Linksextremismus– gründet, beweist erneut, dass die AfD kein
Interesse daran hat, Rechtsextremismus in ihren Reihen die Stirn zu bieten. Sie
möchte ablenken und wird dabei selbst von jenen gestützt, die die
Kriminalstatistiken anführen.“, so Sobieski weiter.
Quellen/Fußnoten
[1] https://www.presseportal.de/pm/127902/4496598
[2] http://ots.de/F2a41t
[3] http://ots.de/bXIurW
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