
„Was hat der demographische Wandel mit generationenübergreifender Zusammenarbeit zu tun“, fragt der Führungskräfteberater Rolf Dindorf aus Kaiserslautern. Viel, denn die Belegschaften werden älter. Gleichzeitig kommen die ersten jüngeren Mitarbeiter der Generation Z in die Betriebe.
Unterschiedliche Vorstellungen von der Arbeitswelt treffen aufeinander.
„Die Geschäftsleitung und Führungskräfte sind dazu aufgerufen eine Unternehmenskultur zu ermöglichen die alle Generationen im Betrieb erfolgreich zusammenführt“, erläutert Dindorf.
Der Mix aus jungen Mitarbeitern und erfahrenen Kräften trägt zur Steigerung der Produktivität und Motivation sowie dem Erhalt wertvollen Erfahrungswissens bei.
Einen Königsweg für alle Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen gibt es nicht. Die richtige innere Einstellung ist die wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Verwirklichung altersgemischter Teamarbeit. „Wer die Jugend verklärt und das Alter geringschätzt ist auf dem Holzweg“, kritisiert der Führungskräftetrainer Rolf Dindorf. Eine demografiesensible Personalentwicklung trägt den Interessen aller Generationen im Unternehmen Rechnung.
Altersgemischte Teamarbeit ist jedoch kein Selbstzweck. Warum soll ein altersgemischtes Team gebildet werden? Das Sichern von Erfahrungswissen, das Vorantreiben des Wissenstransfers sowie die Förderung der Mitarbeiterbeteiligung schaffen eine robuste Arbeitssituation. Der Schlüssel zum gelingen des Generationenmixes liegt in der engagierten Begleitung durch die Personalabteilung und Führung. „Führung schafft Kultur. Daran müssen sich die Führungskräfte immer wieder erinnern“, sagt Dindorf.