
Censys, ein internationaler Anbieter von Lösungen für Threat Hunting und Attack Surface Management, veröffentlicht regelmäßig Sicherheitshinweise, die gezielt auf aktuelle Sicherheitslücken und Bedrohungen hinweisen. In der am 21. November erscheinenden ICS Research werden außerdem besonders kritische Risiken für industrielle Steuerungssysteme (ICS) aufgezeigt, die durch die Digitalisierung der Fertigungs- und Produktionsprozesse zunehmend in den Fokus von Cyberangriffen geraten sind.
Industrielle Steuerungssysteme, die essenzielle Abläufe in der Produktion und Infrastruktur steuern, stellen für Angreifer ein lukratives Ziel dar. Durch den Angriff auf ICS-Geräte können Angriffe nicht nur wirtschaftliche Verluste, sondern auch reale physische Schäden verursachen. Mithilfe der Censys Internet Intelligence Plattform lassen sich Schwachstellen in den weltweit vernetzten industriellen Systemen identifizieren. Die Plattform liefert zudem wertvolle Einblicke in aktuelle Bedrohungen, die sich gezielt auf ICS-Infrastrukturen richten. Durch diese Bedrohungen können Produktionsprozesse lahmgelegt und die Sicherheit von Anlagen massiv gefährdet werden.
Die Berichte enthalten praktische Hinweise und präventive Maßnahmen, die Unternehmen bei der Abwehr dieser Bedrohungen unterstützen können. So geht es beispielsweise um Schwachstellen im Bereich der Netzwerkarchitektur sowie um die Notwendigkeit einer durchgehenden Überwachung. IT-Verantwortliche und Sicherheitsteams können von den Analysen und Empfehlungen profitieren, um ihre Systeme gezielt abzusichern und Ausfallzeiten zu minimieren. Censys veröffentlicht regelmäßig Hinweise zu aktuellen Schwachstellen und Bedrohungen.
Forschungsbericht zur aktuellen Bedrohungssituation im Bereich ICS
Für den aktuellen Report hat das Forschungsteam von Censys global ungeschützte ICS-Geräte identifiziert. Diese sind riskant, da Hacker die Schwachstellen ausnutzen können, um auf die Systeme zuzugreifen und diese zu manipulieren. Dabei wurden knapp 40.000 ungeschützte, mit dem Internet verbundene ICS-Geräte in den USA identifiziert, von denen 18.000 direkt Industrieanlagen steuern. In Großbritannien wurden ca. 1.500 ungeschützte ICS-Geräte identifiziert. Im Rahmen des Forschungsberichts wurden auch Human-Machine-Interfaces (HMI) untersucht. Das Ergebnis: Knapp 50 % der als ungeschützt identifizierten HMIs im Bereich Wasser und Abwasser in den USA könnten ohne Authentifizierung manipuliert werden. Auch in Deutschland entdeckte das Forschungsteam entsprechende Schwachstellen.
Weitere Informationen und die vollständigen Sicherheitshinweise finden Sie hier: https://censys.com/de/resources/?searchterm=advisory Die neue ICS Research 2024 erscheint am 21. November, bei Fragen zu dem Forschungsbericht können Sie sich direkt an Censys wenden.