Groß-Bieberau, 28.08.2013. Die auf Sicherheitsberatung spezialisierte accessec GmbH entwickelt gemeinsam mit Security Spezialisten und Verwaltungsexperten von Schweizer Hochschulen, Beratungshäusern und Behörden aktuell eine einheitliche IAM Plattform für sämtliche Bundesämter, Regierungsorgane und Ministerien inklusive der Bundespolizei und der Schweizer Armee. Die Vorbereitungsphase sowie die strategische Planung für das Projekt haben bereits begonnen. In einer später folgenden Phase soll die einheitliche Plattform auch mit speziellen IAM Lösungen für die Kantone und deren Verwaltungsorgane ausgebaut werden. Das auf drei bis sechs Jahre ausgelegte Programm ähnelt dem FICAM der US Regierung und wird für die über 35.000 Mitarbeiter der Bundesverwaltung und ihre Kollegen aus den Kantonen aufgebaut. Das Projekt findet unter der Schirmherrschaft vom Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) unter der Programmleitung von Lars Minth, Programm Manager IAM Bund, statt.
IAM Systeme ermöglichen durch die zentralisierte Administration aller Nutzerkennungen und Zugriffsrechte ein ökonomisch sinnvolles Handling für Anwender und Administratoren im Bereich des Identity- und Access-Managements. Für das Projekt wurden hierfür zunächst mittels einer umfassenden IST-Analyse die Interessen der einzelnen Stakeholdergruppen sowie interne Anforderungen an ein einheitliches IAM System herausgearbeitet. Auf dieser Grundlage erfolgt nun die Vorbereitung und anschließende Realisierung der einzelnen Arbeitspakete. „Ziel des Projekts ist es unter anderem, ein Vertrauensmodell für ein föderalistisches Identity Management zu entwickeln, bei dem mehrere Identity Provider (IDp) mit mehreren Relying Parties (RPs) abgestimmt zusammen arbeiten und möglichst wenige doppelte Prozesse und Workflows auftreten“, so Sebastian Rohr, technischer Geschäftsführer und Projektleiter der accessec GmbH. In der Vergangenheit wurden Prozesse des Identity- und Access-Verwaltung zwischen den Ministerien unterschiedlich gehandhabt und behinderten die Umsetzung einer effizienten Sicherheitsarchitektur. Mit der zu entwickelnden IAM Plattform soll dem Bedarf an einer einheitlichen IT Architektur, die durch eine einheitliche IT Security Architektur sowie einheitliche Standard Dienste (SD) unterstützt wird, Rechnung getragen werden.
Weitere Informationen unter:
http://accessec.com