5 Fakten wie Entscheidungen Ihren Erfolg positiv beeinflussen

5 Fakten wie Entscheidungen Ihren Erfolg positiv beeinflussen
Entscheidungen bringen Glück und Erfolg
 

Täglich treffen wir Hunderte von Entscheidungen. Allerdings meist unbewusst. Wir nutzen das Duschgel was da steht, essen, was im Kühlschrank ist, kaufen beim Bäcker, der am Weg liegt, ein. Wir fahren immer auf dem gleichen Weg zu Arbeit. Natürlich haben wir dafür eine gute Begründung. Zum Beispiel, dass es der kürzeste oder ruhigste Weg ist. Bei der Arbeit organisieren wir uns wie wir es seit vielen Jahren tun und wundern uns, dass wir die Arbeit nicht mehr schaffen.

Das Leben ist bestimmt von Routinen

Wann haben Sie das letzte Mal etwas anders als sonst getan? Meist ist unser Alltag so vollgestopft mit Tätigkeiten und Dingen, dass wir sie immer wieder auf dieselbe Art tun. Unter anderem weil dies Zeit und Energie spart. Die Uhr, das Telefonieren, Zähne putzen Handy bedienen – die Hand ist immer gleich. Seit wann sind Sie Vegetarier oder fahren mit dem Bus, wie lange schon fahren Sie im Urlaub ans Meer? So bin ich eben, das ist eben so. Machen wir uns nichts vor, das sind richtig gute Ausreden, den eigenen Alltag, das eigene Leben lieber nicht in Frage zu stellen. Denn wir wissen alle, so ist es bequemer. Und wir alle haben die Erfahrung dass es aufwendig ist, größere Dinge zu ändern. Schon allein der Gedanke an eine Ernährungsumstellung, eine neue Fremdsprache, neue Nachbarn oder Kollegen fühlt sich unheimlich an.

Wie Sie diesem und anderem Stress durch positive Gedanken begegnen lesen Sie hier:
https://www.ilonabuergel.de/mit-stress-besser-umgehen-lernen-und-das-stresslevel-selbst-bestimmen/

Doch was, wenn die Ergebnisse nicht stimmen? Wir mehr wiegen, als wir wollen, schon viel zu lange allein leben oder der Beruf uns einfach nur noch stresst? Dann scheitern wir meist schon daran, dass aus einer guten Absicht keine Tat wird. Ich erlebe im Coaching häufig Menschen, die mehr oder weniger lange abwägen und sich dann doch nicht konsequent entscheiden. Zum Beispiel wenn jemand einen neuen Partner finden möchte. Da höre ich folgendes: „Ja, mein Ziel ist es, wieder in einer glücklichen Partnerschaft zu leben. Aber wenn es nicht klappt, ist es auch nicht so schlimm.“ Das ist ungefähr so, als wenn Sie online eine schicke Hose aussuchen, die Sie gern haben wollen, aber nicht bestellen.

Erfahrungen kosten Lebensfreude

Unser Gehirn ist der hochwertigste Computer, den wir kennen. Es vollbringt Meisterleistungen an Problemlösungen, Fachwissen lernen, Neues erfinden usw. Damit es dies kann, muss es mit Informationen gefüttert werden. Viele sind vererbt, zum Beispiel wie Verdauung funktioniert. Die meisten nehmen wir unbewusst aus unserer Umwelt auf zum Beispiel wie sich eine guter Chef verhält. Später wählen wir selbst aus, was wir lernen und erleben. Doch immer werden Informationen benötigt, damit der Computer arbeitet.

Haben wir widersprüchliche Informationen wie Diät soll beim Abnehmen helfen und Diät klappt nicht, dann entscheidet das Gehirn nach seinen Erfahrungen und nach den damit verbundenen Gefühlen. Es will natürlich unangenehme Gefühle vermeiden und angenehme herbeiführen. Und so passiert es dann, wenn eine Diät nicht klappt und der Verzicht sich auch schlecht anfühlt, dass das Thema Abnehmen ad acta gelegt wird.

Sich nicht zu 100 % zu entscheiden gehört auch zu den Ursachen, warum das positive Denken trotz bester Absichten manchmal nicht klappt. Hier spreche ich darüber:
https://www.youtube.com/watch?v=slA8SgsOis8

Warum positive Entscheidungen sich für Glück und Erfolg lohnen

1. Entscheidungen bewirken Lösungssuche
Wenn Sie hingegen eine klare Entscheidung gefällt haben „Ich will einen neuen Partner/ Job/ Körper“ und zwar voll und ganz, dann kann das Gehirn nach neuen Ideen suchen und zwar so lange, bis es klappt.

2. Entscheidungen machen bessere Gefühle
Das Gehirn nach einer Entscheidung das unangenehme Gefühl was wir haben, wenn wir einen unbekannten Menschen ansprechen, eine Bewerbung schreiben usw. relativieren. Und auch nach einer Ablehnung weiter machen.

3. Entscheidungen definieren einen neuen Kontext
Das Gehirn wird eine Erfahrung wie z.B. die Enttäuschung durch einen Partner nicht mehr in den Kontext einer guten Begründung für das Nichtstun stecken. Es wird den Kontext definieren als „ Auch wenn ich mit dem letzten Partner eine Enttäuschung erlebt habe ist es die Liebe wert, einen neuen Anlauf zu nehmen.“

4. Entscheidungen verändern die Wahrnehmung
Unser Gehirn filtert Informationen immer so, dass Sie zu unseren Gedanken und Erwartungen passen. Wenn Sie also Zweifel bei der Partnersuche haben werde Sie die Gespräche bevorzugt wahrnehmen, die Ihre vorsichtige Haltung bestätigen. Wenn Sie sich für „ich will“ entschieden haben werden Sie ermutigende Beispiele wahrnehmen.

5. Jede Entscheidung ist besser als keine
Wenn Sie sich für „ich will nicht“ entscheiden, ist das genauso gut. Hauptsache, zu 100 Prozent. Dann gibt es nämlich keinen Grund mehr, sich über eine Konfektionsgröße, den unangenehmen Chef oder fehlenden Partner zu beklagen, aufzuregen oder traurig zu sein. So haben Sie plötzlich die Energie, die Sie vorher auf das Grübeln ob oder ob nicht verwendet haben frei, um Ihr Leben so, wie es ist, zu genießen. Es gibt immer nur ein Maß was richtig oder falsch ist und das sind Sie. Schließlich müssen nur Sie mit sich leben und die Konsequenzen tragen und niemand sonst.