43 Jahre Fixstern im Service

BAIERSBRONN, TONBACH, 15. September 2014 – Dieser Tage endet in der Traube Tonbach eine schöne wie eindrucksvolle Ära: Nach 43 Jahren Betriebszugehörigkeit wird die gebürtige Simmersfelderin Hedwig Wolff als eine der langjährigsten Führungskräfte in der Geschichte des traditionsreichen Hotels in den Ruhestand verabschiedet. „Als Restaurantleiterin war unsere Frau Wolff jahrzehntelang ein Fixstern im Serviceteam der Köhlerstube und ihre engagierte, manchmal strenge, aber stets fürsorgliche Art hat nicht nur viele Generationen von Auszubildenden und Mitarbeitern geprägt. Auch in den Herzen unserer Stammgäste hat Hedwig Wolff einen ganz besonderen Platz“, lobt Renate Finkbeiner die bedeutende Rolle der 63-Jährigen für das Tonbacher Familienunternehmen.

Angefangen hat Hedwigs Wolffs Karriere im Dezember 1971. Als Commis de Rang führte die damals 20-Jährige binnen kürzester Zeit ihre eigene Servicestation im Hausrestaurant Silberberg. Ihr Fleiß und die angenehme Art im Umgang mit den Gästen sprachen sich schnell in den anderen Abteilungen des seinerzeit jüngst vergrößerten Ferienhotels herum. Bei Not am Mann wurde sie so immer häufiger vom À-la-carte-Re­s­tau­rant Köhlerstube angefragt, um dort das Team zu unterstützen. Anderthalb Jahre später wechselte sie endgültig und wurde alsbald in die Restaurantleitung befördert. Dieser vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgabe blieb sie 40 Jahre lang treu und wurde so für viele junge Traubianer zu einer wichtigen Ansprechpartnerin während der eigenen Lehrjahre.

Wie wichtig die Zusammenarbeit mit einem gewachsenen Team ist, steht für Hotelier Heiner Finkbeiner außer Frage. „Treue und loyale Mitarbeiter, die unser Haus über viele Jahre hinweg mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Service am Gast prägen, sind nicht nur das Gesicht der Traube Tonbach – sie sind das Herz unseres Hotels“, betont der Inhaber des Fünf-Sterne-Superior-Hotels im Baiersbronner Tonbachtal und resümiert: „Hedwig Wolff hat als außergewöhnliche Führungskraft über vier Jahrzehnte dazu beigetragen, dass dieses Herz kräftig schlägt. Dafür können wir nicht genug danken und wünschen ihr alles erdenklich Gute für den neuen Lebensweg.“