Seit der Gründung des acadon Vorläufers C.O.P. Computer Organisation und Programmierung GmbH im Jahre 1981 durch den damaligen Elektrotechnikstudenten Hütten und einen Kommilitonen hat das Unternehmen mehr als 1.000 IT-Projekte erfolgreich realisiert. Das gelingt nur mit qualifizierten Mitarbeitern. Mittlerweile liegt ihre Zahl bei nahezu 100. „Viele Beschäftigte haben wir selbst ausgebildet. Wo andere Unternehmen händeringend nach geeignetem Personal suchen, generieren wir aus den eigenen Reihen permanent gute Fach- und Führungskräfte“, beschreibt acadon-Personalleiter Jörg Groß das seit Jahren verfolgte Personalentwicklungskonzept des Unternehmens.
Die richtige Strategie
Im Jahre 2001 entstand die acadon AG durch die Verschmelzung dreier Unternehmen: Der C.O.P., der von Hütten zusammen mit dem heutigen acadon-Vorstandsmitglied Klaus Fander gegründeten Software IN•TAKT GmbH und der K+H Förster GmbH. Mittlerweile engagieren sich die acadon-Mitarbeiter an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Kunden. Ein Grund für die erfolgreiche Expansion ist auch die frühzeitige Neuausrichtung des Unternehmens Anfang der 90er Jahre. Da hatten Hütten und Fander bereits die Zeichen der Zeit erkannt und die eigene ERP-Software Holz vollständig auf die Basis der ERP-Lösung von NAVISION gestellt. Heute umfasst das Produktportfolio mit NAV, AX und GP alle in Europa verfügbaren Microsoft Dynamics-Lösungen. In den Branchen Holz, Möbel, Chemie und Pharma sowie im Bereich Verbundgruppen optimieren jetzt acadon-Lösungen die Geschäftsprozesse. „Doch ohne unsere überdurchschnittlichen Anstrengungen im Ausbildungsbereich wären wir nicht in der Lage gewesen, so zu wachsen“, betont Hütten.
Ausgezeichnete Ausbildung
Dieses Jahr wurde die acadon AG bereits zum zweiten Mal von der IHK als hervorragender Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet. Die Zahl der Ausbildungsstellen ist größer als in vergleichbaren Unternehmen. „Im kommenden Jahr wollen wir sechs neue Azubis einstellen und mittelfristig möchten wir diese Anzahl noch erhöhen“, bestätigt Personalleiter Groß. Mit Erfolg geht acadon dabei auch im Bereich Ausbildung innovative Wege. Beim neuen dualen Studienmodell „KWIA“ der Hochschule Niederrhein beispielsweise handelt es sich um ein Studium statt Berufsschule inklusive IHK-Prüfung mit verkürzter Ausbildung. „Seitdem wir duale Ausbildungsgänge anbieten, haben wir tatsächlich noch höher qualifizierte Bewerber“, bestätigt Groß. Derzeit nutzen bereits drei Auszubildende eine solche Möglichkeit. Die acadon AG beteiligt sich aber auch an Berufserkundungstagen und bietet Praktikumsstellen und Betriebsbesichtigungen für Schulklassen. Ein eigens geschaffener facebook-Auftritt zur Ansprache junger Leute rundet das große acadon-Engagement für den Nachwuchs ab.
Optimum an Mitarbeiterzufriedenheit
Doch auch um das körperliche und psychische Wohlbefinden seines Stammpersonals kümmert sich die acadon AG intensiv. Gleich zwei Vollzeitbeschäftigte sind ausschließlich für die Personalbetreuung zuständig – für einen Mittelständler sehr beachtlich. „Unsere Mitarbeiter sollen gerne bei uns arbeiten. Wer motiviert ist, identifiziert sich mit dem Unternehmen und leistet beim Kunden bessere Arbeit“, unterstreicht Groß. „Und nicht zu vergessen: Gutes Personal zu binden, wird zunehmend zu einem Erfolgsfaktor für ein Unternehmen. Wer sich wohl fühlt, der bleibt auch.“
Die Teilnahme an Firmenläufen, Veranstaltungen und Vorträge zum Thema Gesundheitsförderung und Ernährung sollen dazu beitragen, dass jeder sich im Unternehmen wohlfühlt. „Und wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel eine flexible Zeiteinteilung benötigt, wird dies offen besprochen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht“, so Groß.
Anreize durch Fortbildungsangebote
Die Erarbeitung gemeinsamer Lösungen findet vor allem auch im Jahresgespräch statt, welches mit jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter geführt wird. Das Gespräch besitzt bei der acadon AG einen hohen Stellenwert. „Mit Vor- und Nachbereitung dauert das rund drei Stunden, die wir aber gerne investieren“, so der Personalleiter. Zum einen erhalten hier beide Seiten ein Feedback. „Wenn es Probleme gibt, kann man sie hier in ruhiger Atmosphäre gezielt ansprechen und gemeinsam Lösungen suchen.“ Miteinander reden als wirksames Instrument zur Förderung von Mitsprache und Zufriedenheit. „Uns geht es auch darum, Motivationsanreize zu setzen und Perspektiven aufzuzeigen“, betont Groß. „Jeder Mensch braucht Ziele, auf die er hinarbeiten kann. Die versuchen wir mit jedem Mitarbeiter individuell zu entwickeln, eine Art Jahresplan der Chancen und Möglichkeiten zu entwerfen.“ Zur Unterstützung bietet acadon dabei die unterschiedlichsten Fortbildungs- und Coachingmaßnahmen an. „Alle Seiten profitieren gleichermaßen von solchen Qualifizierungsmaßnahmen – der Mitarbeiter, unser Unternehmen und natürlich unsere Kunden.“
Weitere Informationen unter:
http://www.acadon.de