Eine klasse medizinische Versorgung mag auch ein Standortfaktor sein. Für Kai Uffelmann ist es ein Grundbedürfnis der Menschen in der Stadt. „Eine Bürgerin hat mir geschildert, dass ihr Vater (67 Jahre) notfallmäßig versorgt werden und lange auf den Notarzt warten musste“, berichtet Kai Uffelmann aus einem seiner zahlreichen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ochtrup. Tatsächlich konnte dem Herrn rechtzeitig und fachlich vorbildlich geholfen werden. Aber es bleibe das Gefühl zurück, dass zu viel Zeit unnötig verstreiche, bevor der Notarzt/die Notärztin am Einsatzort ist.
Die Notarztpoollösung des Kreises Steinfurt ist sehr gut. Der Kreis Steinfurt engagiert sich bei den Kostenträgern für ein System der Grundabdeckung. Kreisdirektor Dr. Martin Sommer hat hier viel bewirkt. „Aber wir können in Partnerschaft mit dem Pius Hospital und den Ärzten vor Ort das System noch ergänzen“, ist sich Uffelmann sicher. Aus diesem Grund möchte Kai Uffelmann einen städtischen Vertragsnotarzt installieren. Im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages verpflichtet sich der Notarzt/ die Notärztin zur exklusiven Bereitschaft für Ochtrup. Das könne nach Uffelmanns Überzeugung auch im Raumprogramm der neuen Feuer- und Rettungswache Berücksichtigung finden. „Es soll nur eine Randzeitenabdeckung sein“, so Kai Uffelmann unter Verweis auf den Kreis Steinfurt. Aber darum geht es. Die Hauptzeiten seien heute gut abgedeckt.
Bürgermeisterkandidat Kai Uffelmann möchte hierzu die örtlichen Partner an einen Tisch holen. Das Pius Hospital stehe ganz vorne an, denn dort wurde lange Jahre der Notarzteinsatz erfolgreich sichergestellt und das Pius Hospital als Portal des Matthias Spital (Rheine) sei ein wichtiger Partner der Stadt.
Zur Erneuerung der Partnerschaft hat auch der Besuch bei Winfried Beilmann (Vizepräsident & Kanzler, Leitung Wirtschaft und Verwaltung) am 7. April 2014 vor Ort beigetragen, den Kai Uffelmann und Hermann Laurenz (Förderverein Pius Hospital) gemeinsam initiierten. „Von Seiten der Ochtruper Stadtspitze ist seit mehr als 24 Monate diesbezüglich kein Gespräch mit dem Pius Hospital gesucht worden,“ bedauerte Beilmann den aktuellen Dialogstillstand. Ein Kooperationswunsch seitens des Pius Hospital wurde deutlich formuliert.
Gleiches gilt für die Ochtruper Ärzteschaft. Deren Sprecher Dr. med. Günter Schoewe begrüßte Kai Uffelmann im Rahmen seiner Vor-Ort Termine in den Praxisräumen in der Bahnhofstraße 1. Für Uffelmann sind die Allgemeinmediziner die Garanten einer Medizinischen Versorgung in Ochtrup. Er stehe deshalb als Partner den Medizinern vor Ort gerne zur Seite.
Bleibt zuletzt die Frage nach dem sogenannten „2. Rettungstransportwagen“ in Ochtrup. „Gerne prüfe ich, ob wir so einen 2. RTW einsetzen und finanzieren können“, sagt Uffelmann. „Ich bin fest überzeugt, gemeinsam mit Dr. Sommer eine gute und finanzierbare Lösung zu finden“, erwartet Kai Uffelmann.
Weitere Informationen unter:
http://www.kai-uffelmann.de