21 Jahre pferdegestützte Seminare für Führungskräfte und Teams

1996 trat mit der Gründung der G&K HorseDream GmbH ein ungewöhnliches betriebliches und persönliches Weiterbildungskonzept erstmalig in Erscheinung: Pferde wurden als Trainer in Führungsseminaren und Teambildungsmaßnahmen eingesetzt. Das Angebot setzte sich langsam aber stetig durch und wird heute als interessante Ergänzung zu den üblichen Präsenzseminaren im Management gesehen.

2004 wurde die European Association for Horse Assisted Education EAHAE gegründet. Sie organisierte alle, die mit Pferden in der Weiterbildung arbeiteten oder arbeiten wollten. Seit 2008 kann nur noch Mitglied werden, wer ein zwei- oder mehrtägiges autorisiertes Train the Trainer Seminar besucht hat. 2015 wurde aus „European Association“ „International Association“, denn inzwischen vereinigt die EAHAE mehr als 300 Trainerinnen und Trainer aus über 35 Ländern auf vier Kontinenten.

EAHAE Mitglieder arbeiten auf Basis des von HorseDream entwickelten Tagesseminars „Die Kunst der Führung“. Dabei gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch vier Lern- bzw. Erlebnisphasen, die aufeinander aufbauen: Beobachten und beurteilen, Führen und geführt werden, Distanz und Nähe, Zielorientierung. Jeder Abschnitt besteht aus Theorie, Praxis und Reflexion.

Im Praxisteil des Seminars hält sich der menschliche Trainer zurück. Er überlässt dem Pferd die Aktion und dem Teilnehmer die Interpretation. Wenn Fragen seitens eines Teilnehmers auftauchen, werden die in der Regel von der Gruppe beantwortet. Im Einzelcoaching sieht es anders aus, da keine Gruppe für die Reflexion zur Verfügung steht, ist der Coach in die Diskussion des Erlebten einbezogen.

Die Zahl der Seminaranbieter für pferdegestützte Führungsseminare und Teamtrainings ist in den vergangenen Jahren angestiegen. Dadurch ist die Auswahl des geeigneten Veranstalters schwieriger geworden. Die Referenzen können ein Anhaltspunkt für die Seriosität eines Angebots sein, ebenso die Erfahrung, die sich an der Dauer der Marktpräsenz festmachen lässt, die Verbandszugehörigkeit und die Preisgestaltung. Die Anforderung eines Angebots reicht nicht aus. Ein Vorgespräch, telefonisch oder persönlich, ist zu empfehlen.