2. Chance durch berufliche Rehabilitation nach Unfall oder Krankheit

Frau Dr. Eveline Uhlig, Leiterin Qualifizierung am BFW Leipzig, betonte in ihrer Eröffnungsrede, dass die Umschulungen im Rahmen der beruflichen Rehabilitation ein Weg zur Neuorientierung im Beruf und für viele auch mit dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts verbunden sei. „Mit einer Umschulung, die mit einem Kammerabschluss enden wird, schaffen Sie sich eine nachhaltige Perspektive für den Wiedereinstieg in Arbeit“, so Frau Dr. Uhlig. Sie versicherte den 151 Kursteilnehmern, dass man sie in dem Prozess der beruflichen Rehabilitation unterstützen werde und die Teilnehmer dabei aktiv einbinde. „Nur gemeinsam können wir das Ziel der Wiedereingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt erreichen.“

Frau Dr. Uhlig unterstrich die unterschiedlichen gesundheitlichen Ausgangssituationen der Teilnehmer. Darauf reagiere das BFW Leipzig mit einem hohen Grad an Individualisierung in der Ausbildung. Dies hätte sich in den letzten Jahren bewährt. So hätten die letzten Kurse mit über 98 Prozent ihre Abschlussprüfungen vor den jeweiligen Kammern bestanden, erläuterte Frau Dr. Uhlig.

Viele Teilnehmer haben während ihrer Umschulung die Möglichkeit, ihre fachlichen Kompetenzen durch Zusatzzertifikate zu erweitern. In den kaufmännischen Berufen können SAP-Zertifikate erworben werden, in den IT-Berufen werden u.a. Microsoft- oder Cisco-Zertifikate angeboten sowie verschiedene Industriezertifikate für die Qualitätsfachleute. Am Ende der Umschulung stünden somit hochqualifizierte Fachkräfte für den Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Das BFW Leipzig bietet zudem als Einrichtung der beruflichen Rehabilitation den Teilnehmern je nach individuellem Rehabilitationsbedarf pädagogische, medizinische, psychologische und soziale Unterstützung parallel zur Umschulung an.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig