In der Summe 2 625 000 Arbeitsstunden ohne Ausfälle durch Unfälle – dafür wurde die Westfalen AG jetzt vom Industriegaseverband e. V. (IGV), Köln, ausgezeichnet. Insgesamt fünf Standorte des Gaseherstellers aus Münster haben die Auszeichnung für sicheres Arbeiten erhalten.
Im Werk Münster-Gremmendorf, wo unter anderem Acetylen produziert wird und Kältemittel sowie Flüssiggas in Flaschen abgefüllt werden, kamen die berücksichtigten Arbeitsgebiete auf eine halbe Million Arbeitsstunden ohne unfallbedingte Ausfälle.
„Seit fast zehn Jahren sind wir hier ohne Arbeitsunfall“, beglückwünschte Gerhard Schlüter, generalbevollmächtigter Leiter Technik, die Mitarbeiter bei der Ãœbergabe der Auszeichnung. „Sehr viel Staplerbetrieb, Millionen bearbeiteter Gasflaschen – da unfallfrei zu bleiben, das ist eine große Leistung der beteiligten Mitarbeiter“, so Schlüter, „und auch uns als Unternehmen ganz besonders wichtig.“
Neben dem Werk Münster-Gremmendorf wurden auch die Standorte Hörstel und Worms für je eine halbe Million Arbeitsstunden ohne unfallbedingte Ausfälle geehrt. Spitzenreiter waren Werk und Niederlassung Magdeburg mit einer Million unfallfreien Stunden. Für weitere 125 000 Stunden erhielt das Werk in Laichingen bei Ulm eine Urkunde.
Stolz ist Ingo Spier, Sicherheitsingenieur der Westfalen AG, über die zahlreichen Ehrungen durch den IGV, denn: „Seit vielen Jahren liegen wir mit unserer Unfallquote deutlich niedriger als die gewerbliche Wirtschaft insgesamt – auch niedriger als die ohnehin bei der Unfallverhütung schon sehr erfolgreiche chemische Industrie.“
Der IGV vergibt die Auszeichnung für sicheres Arbeiten jedes Jahr. In dem Branchenverband sind nahezu alle Unternehmen zusammengeschlossen, die in Deutschland technische Gase herstellen, abfüllen oder vertreiben.
(Foto: Westfalen AG, Münster)
Weitere Informationen unter:
http://www.westfalen-ag.de