Ermöglicht wird diese Art des Targetings durch den weltweit auf DMP-Ebene einzigartigen Ansatz, nicht nur das Nutzerverhalten zu untersuchen, sondern auch die Inhalte von und Interaktionen mit den einzelnen Objekten auf jeder analysierten Website einzubeziehen. So kann sowohl der Nutzer, als auch das Objekt definiert und ein Matching beider Faktoren durchgeführt werden.
Jürgen Galler, CEO und Co-Founder von 1plusX erklärte: „In dem intuitiv aufgebauten User Interface der DMP können unsere Kunden einzelne Kategorien festlegen, um eine Zielgruppe näher zu beschreiben. Das kann beispielsweise die Kategorie „Wintersportler“ sein. Innerhalb dieser Kategorie können im Anschluss Schlüsselbegriffe wie „Skifahren“, „Winterferien“ oder auch die Namen konkreter Bergregionen angelegt werden. Unsere Algorithmen finden nun im Rahmen der inhaltlichen Analyse die Seiten, auf denen diese Schlüsselbegriffe fallen und durch die Nutzeranalyse jene Cookies bzw. Nutzerprofile, die mit diesen Seiten interagiert haben.“ Zusätzlich kann das Zeitfenster („Recency“) und die Häufigkeit („Frequency“) der Interaktion festgelegt werden um zum Beispiel den aktuellen Zeitbezug zu betonen.
Alle Informationen werden dabei in Echtzeit aktualisiert, sodass die Nutzer der Plattform bereits beim Erstellen der Segmente einen Eindruck über den konkreten Umfang und die Reichweite der bereitgestellten Daten erhalten. So können sie bei zu breiten Segmenten auch „negative“ Schlüsselworte hinzufügen, um sie weiter zu schmälern, wenn diese nicht in die Analyse mit einfließen sollen. Ebenso können auch bestimmte Marken und konkrete URLs aus der Analyse ausgeschlossen werden. Angelegte Segmente werden dabei regelmäßig im Hintergrund aktualisiert, um neue Resultate automatisch einzuschließen und obsolete Ergebnisse auszuschließen. Des Weiteren können Keyword-Segmente mit anderen, in der 1plusX Data Management Platform vorhandenen Attributen (wie z.B. Alter, Geschlecht oder Interesse) kombiniert werden.
„Bei Goldbach haben wir 1plusX in der Entwicklungsphase eng begleitet. Erste Zielgruppensegmente wie beispielsweise „Singles“, die wir mit dem Keyword-Targeting Feature erstellt haben, konnten wir bereits erfolgreich in Kampagnen einsetzen. Hierbei kommt uns zugute, dass wir mit dem Goldbach Display und Video-Netzwerk auf einen reichweitenstarken Datenpool mit über 15 Mio. Profilen zugreifen können, der unser Keyword Targeting füttert” so Annette Dielmann Chief Product Officer der Goldbach Group. „Das Keyword-Targeting Feature wird uns künftig dabei unterstützen, hochgradig flexible und aussagekräftige Audiences zusammenzustellen, die für jede Kampagne wieder neu herangezogen werden können und immer auf dem aktuellsten Stand sind.”