19 Arbeitsplätze in Schmölln gesichert

Das Einzelunternehmen konzentrierte sich in den letzten Jahren auf das Leasing von Maschinen für den Baubetrieb der GmbH. In Zukunft werden die Geschäfte damit von Jürgen Gerth geführt.

Nach der Insolvenz im Januar konnte Insolvenzverwalter Rolf Rombach durch zielführende Gespräche mit den Auftraggebern bereits mögliche Auftragskündigungen verhindern. „Das war ein wichtiger Schritt. Nur mit einer stabilen Auftragslage hatten wir die Chance, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten“, so Rolf Rombach.

Angesichts der im Konjunkturpaket II beschlossenen Zukunftsinvestitionen gehörten insbesondere viele kommunale Behörden zum Kundenkreis der Gerth Tief- und Pflasterbau GmbH – so auch im Altenburger Land. Mit der Übernahme durch das Einzelunternehmen Jürgen Gerth ist sichergestellt, dass die laufenden Bauaufträge der GmbH ausgeführt werden. Sehr erfreulich ist auch, dass ein Großteil der Mitarbeiter aus dem Geschäftsbetrieb der Schuldnerin übernommen worden. Damit bleiben 19 Arbeitsplätze am Standort Schmölln erhalten.

Als kleines Unternehmen übernahm die Gerth Tief- und Pflasterbau GmbH vielfältige Arbeiten im Bereich Tief- und Straßenbau und führte komplette Erschließungsmaßnahmen von der Errichtung der Infrastruktur bis zur Gestaltung von Außenanlagen durch. Zu den Hauptauftraggebern gehörten insbesondere öffentliche Einrichtungen und Behörden.