SPD-Chef Martin Schulz hat der Union
vorgeworfen, die Zunahme der Erwerbsarmut von Millionen Arbeitnehmern
zu ignorieren. „Sozial ist nicht, was Arbeit schafft. Sozial ist, was
Arbeit schafft, von der man gut leben kann“, sagte Schulz der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Die
Studie belegt, was CDU und CSU immer bestreiten“, sagte Schulz mit
Blick auf eine Untersuchung des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen
Hans-Böckler-Stiftung. Demnach hat sich die Erwerbsarmut in
Deutschland in den zehn Jahren bis 2014 auf 9,6 Prozent der
Erwerbstätigen verdoppelt. „Wir wollen Recht und Ordnung auf dem
Arbeitsmarkt wieder herstellen“, sagte Schulz. Er nannte unter
anderem die von der SPD geplante Stärkung der Tarifbindung und das
Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit.
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