Die CDU hat den türkischen Präsidenten Recep
Tayyip Erdogan davor gewarnt, in Deutschland Reklame für sein
Verfassungsreferendum zu machen. „Solange mit Deniz Yücel ein
deutscher Journalist ohne nachvollziehbare Begründung in der Türkei
in Haft gehalten wird, ist Präsident Erdogan in Deutschland
unerwünscht“, sagte CDU-Vize Armin Laschet der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Außenminister
Sigmar Gabriel (SPD) müsse sich persönlich in der Türkei für die
Freilassung Yücels einsetzen und klar machen, dass der türkische
Wahlkampf in deutschen Städten zu beenden sei. „Wir lassen nicht zu,
dass durch Auftritte von Erdogans Regierungsmitgliedern
innertürkische Konflikte in Deutschland ausgetragen werden, die auch
die türkische Gemeinde spalten“, erklärte der CDU-Politiker.
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