Rheinische Post: Kommunen fordern 2,5 Milliarden Euro pro Jahr für Digitalpakt an Schulen

Die Kommunen haben das von
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) angekündigte
Fünf-Milliarden-Programm des Bundes für die Digitalisierung an
Schulen begrüßt, fordern dafür aber eine noch höhere
Investitionssumme von Bund und Ländern. „Digitale Bildung kostet
Geld. Es fehlt bisher an einer abschließenden Kostenschätzung, aber
es müssen mindestens 2,5 Milliarden Euro pro Jahr aufgewendet
werden“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen
Städte-und Gemeindebunds, der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Wanka hatte am Wochenende
erklärt, der Bund werde bis 2021 insgesamt fünf Milliarden Euro für
Computer und W-Lan an 40.000 Schulen bereit stellen. Landsberg
forderte die Länder im Rahmen des von Wanka geplanten Digitalpakts
auf, die Digitalisierung in den Schulen stärker voranzutreiben. „Die
Länder stehen in der Pflicht, die Medienbildung in den Lehr- und
Bildungsplänen zu verankern. Die Kultusministerkonferenz muss
einheitliche Mindeststandards zur schulischen Medienkompetenz
erarbeiten“, sagte Landsberg. Wanka will Details des Digitalpakts an
diesem Mittwoch vorstellen.

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